Lukas Podolski wechselt in die türkische Süper Lig zu Antalyaspor

Lukas Podolski (34) spielt künftig beim Süper-Lig-Klub Antalyaspor und wechselt damit zum zweiten Mal in seiner Karriere in die Türkei. Dies gab der Klub am Donnerstag bekannt. Am Sonntag hatte der "Kölner Express" bereits Videos von der Ankunft des langjährigen Kölner und Münchner in Antalya gezeigt. Von 2015 bis 2017 spielte Podolski bereits in der Türkei bei Galatasaray Istanbul.

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Fotocredit: Eurosport

Bereits am Sonntag ließ sich Lukas Podolski von den fanatischen Fans mit Sprechchören feiern und mit dem Vereinsschal von Antalyaspor ablichten - am Donnerstag wurde der Vertrag des Weltmeisters von 2014 beim abstiegsbedrohten türkischen Süper-Lig-Klub offiziell bestätigt. Erst am Samstag hatte Podolskis bisheriger japanischer Arbeitgeber Vissel Kobe das Ende der Zusammenarbeit verkündet.
Unmittelbar nach dem 3:1-Erfolg "seines" 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg, den Podolski in der Loge des RheinEnergie-Stadions mit seinem Sohn Louis verfolgt hatte, war er am Samstag mit einem Privatflieger in Richtung Antalya an die türkische Riviera gejettet. Die Nachricht von der Ankunft des 130-maligen deutschen Nationalspielers hatte sich in Windeseile verbreitet, sodass Podolski mit einem "großen Bahnhof" empfangen wurde.

Podolski war Publikumsliebling bei Galatasaray

Schon von 2015 bis 2017 hatte der gebürtige Pole Türkei-Erfahrung beim Rekordmeister Galatasaray Istanbul gesammelt. Damals galt er als Publikumsliebling beim Renommierklub, und auch in Antalya wurde er wie ein Heilsbringer begrüßt.
Die Sprechchöre und der überschwängliche Empfang dürften ihn überzeugt haben, den richtigen Weg eingeschlagen zu haben. Am Dienstag hatte sein Herzensklub, der 1. FC Köln, mitgeteilt, dass es eine "kurzfristige Zusammenarbeit" mit dem Weltmeister von 2014 wie auch die Einbindung in den Verein nach Podolskis Ende der aktiven Karriere geben soll. Wie diese Zusammenarbeit konkret aussehen soll, wurde nicht skizziert. FC-Präsident Werner Wolf sagte dazu:
Zunächst dreht Podolski eine Ehrenrunde in der Türkei.

Podolski fliegt direkt von Köln nach Antalya

Erst vor Wochenfrist beim Hallenturnier in Gummersbach hatte sich Podolski noch ganz gelassen gegeben und sich gegenüber dem "SID" geäußert:
Am Samstag war er Augenzeuge des vierten Bundesligasieges der Kölner in Folge. Stolz postete er ein Video von der Fankulisse, wenige Stunden später twitterte er das Symbol eines Flugzeugs und eines Skorpions. Niemand wusste zu diesem Zeitpunkt, dass er sich auf dem Weg nach Antalya befand - die Spieler von Antalyaspor werden "Skorpione" genannt.
(SID)
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