Ohrfeigen-Skandal um Leonardo Bonucci beim italienischen Supercup: Juventus-Star erhält Geldstrafe

Italiens Europameister Leonardo Bonucci muss wegen einer Auseinandersetzung während des italienischen Supercup-Finales eine Strafe in Höhe von 10.000 Euro zahlen. Der Juventus-Verteidiger war während des der Verlängerung mit einem Verantwortlichen der Inter-Bank aneinandergeraten. Die Bilder zeigen ein Handgemenge - auch eine Ohrfeige ist gefallen.

Sorgte beim Supercoppa-Finale für einen Eklat: Leonardo Bonucci

Fotocredit: Getty Images

Es läuft die 121. Spielminute, als Alexis Sanchez das entscheidende 2:1 für seine Inter erzielt. Ein Tor, dass das Finale der Supercoppa gegen Erzfreind Juventus Turin entscheiden sollte.
Für Furore sorgte jedoch eine andere Szene: Wenige Augenblicke vor dem Siegtreffer kam Verteidiger Leonardo Bonucci zur Seitenlinie, um sich für seine Einwechslung bereit zu machen. Der Europameister aus dem vergangenen Jahr war wohl als Schütze für das kommende Elfmeterschießen eingeplant.
Als das entscheidende Tor für Inter fällt, zeigen die Fernsehbilder für kurze Zeit jenen Bonucci - dessen Einwechslung hatte sich so eben erledigt. Zu sehen war nun, wie sich der 34-jährige Italiener mit einem Verantwortlichen der Inter anlegte:

Der Verband bestraft beide Seiten

Auf den Bildern ist klar zu erkennen, wie Bonucci den Inter-Funktionär wegschubst. Bei dem Inter-Funktionär handelt es sich um Cristiano Mozzillo, Sekretär von Inter Mailand.
Folge der Auseinandersetzung ist eine Diskussion im Netz, welche die sportlichen Ereignisse in den Schatten stellt. Juve-Fans spekulieren über eine mögliche Provokation von Seiten Mozzillos.
Ein weiteres Amateur-Video zeigt, wie Bonucci dem Inter-Funktionär eine Ohrfeige verpasst:
Der italienische Verband hat mittlerweile reagiert und belegte beide Seiten mit Geldstrafen. Der Juve-Verteidiger muss 10.000 Euro Strafe zahlen, weil er "Hauptdarsteller einer Rudelbildung mit einem Funktionär der gegnerischen Mannschaft war", so eine Erklärung des Dachverbandes. Inter bekam lediglich eine Strafe von 5.000 Euro aufgebrummt.
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Quelle: Perform

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