Thomas Tuchel mit Sonderregel bei Three Lions? Englands Nationalcoach darf wohl aus dem Münchner Homeoffice arbeiten

Als Teamchef des FC Chelsea lebte Thomas Tuchel in London. Auch als neuer Nationaltrainer der Three Lions soll die englische Hauptstadt nun wieder zu seiner Heimat werden, allerdings nur zur zweiten. Sein Zuhause in München möchte der 51-Jährige wohl nicht gänzlich aufgeben - und hat nun offenbar von seinem Arbeitgeber die offizielle Homeoffice-Erlaubnis. Das berichtet die Boulevardzeitung "Sun".

'Excited' Tuchel aims to 'build' on Southgate's work as he takes over England

Quelle: SNTV

Demnach habe der englische Fußballverband (FA) dem Deutschen erlaubt, Teile seines Jobs ab dem 1. Januar von München aus zu erledigen. Tuchel müsse nicht täglich vor Ort im St. George's Park in Burton aufkreuzen und könne auch Remote arbeiten.
Für den Staff des Nationalteams eine große Umstellung: Tuchels Vorgänger Gareth Southgate habe der "Sun" zufolge drei Tage pro Woche während seiner achtjährigen Amtszeit in Burton verbracht und sich dort unter anderem mit Jugendtrainern und Betreuern abgestimmt. Außerdem sei er pro Spieltag bei bis zu fünf Premier-League-Partien im Stadion gewesen.
Gänzlich neu ist die Tuchel-Sonderregelung für die FA indes nicht, das zeigt ein Blick zu den "Lionesses". Denn Nationaltrainerin Sarina Wiegman, eine Niederländerin, fährt ebenfalls einen solch hybriden Workflow - und zwar mit Erfolg: Bei der Heim-EM vor zwei Jahren führte die 55-Jährige die englischen Fußballerinnen erstmals zum Titel, ein Jahr später folgte WM-Platz zwei hinter Spanien.
Ein gutes Omen also für Tuchel und die Three Lions? Nach zwei EM-Finalpleiten soll der ehemalige Bayern-Coach schließlich das Mutterland des Fußballs zum WM-Coup 2026 führen. Es wäre der erste Titel seit 60 Jahren.
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"Sehr gute Wahl": Ten Hag stützt Tuchel als England-Trainer

Quelle: Perform


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