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Henrich Mchitarjan vor Wechsel vom BVB zu Manchester United - nur Zugabe für Pogba und Ibrahimovic?
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Publiziert 28/06/2016 um 15:37 GMT+2 Uhr
Borussia Dortmund wird anscheinend schwach. Der Verkauf von Henrich Mchitarjan zum englischen Rekordmeister Manchester United könnte am Wochenende über die Bühne gehen. "Wir haben jetzt eine andere Ausgangslage, Manchester United hat sein Angebot wesentlich verbessert", sagte Hans-Joachim Watzke den Zeitungen der "Funke Mediengruppe". Manchester soll knapp 42,5 Millionen Euro bieten.
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BVB-Geschäftsführer Watzke hatte nach den Abgängen der Leistungsträger Mats Hummels (Bayern München) und Ilkay Gündogan (Manchester City) einen Verkauf Mchitarjans zuvor mehrfach ausgeschlossen.
Laut "Sky Sports" sollen beide Vereine aber bereits Einigung über die Ablösesumme erzielt haben. Bis zum Trainingsauftakt am Montag soll Klarheit herrschen. "Irgendwann müssen wir das mal abschließend bewerten", sagte Watzke:
Mchitarjan nur Mittel zum Zweck?
Die Frage ist, ob die Entscheidung nicht schon längst gefallen ist. Mchitarjans umtriebiger Berater Mino Raiola hatte in verschiedenen Medien bereits angekündigt, dass sein Schützling ohnehin nicht zum Trainingsstart erscheinen würde. Seit Wochen versucht Raiola die Verantwortlichen des BVB unter Druck zu setzen - aus einem perfiden Hintergrund?
Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, soll Mchitarjan in den Überlegungen seines einflussreichen Beraters nur Mittel zum Zweck sein. Demnach haben für Manchester Uniteds neuen Coach Jose Mourinho die Transfers von Paul Pogba und Zlatan Ibrahimovic oberste Priorität. Pikant: beide werden ebenfalls von Raiola beraten.
Mchitarjan soll daher lediglich eine Zugabe für Raiolas Geldbeutel - der sich mit rund zehn Prozent des Transfervolumens füllen würde - sein, wenn er im Gegenzug Ibrahimovic und Pogba von einem Wechsel zu den "Red Devils" überzeugt.
Diese Zugabe könnte laut Informationen des "kicker" allerdings erheblich sein. Demnach haben die Engländer ihr Angebot für den Armenier mittlerweile auf 42,5 Millionen Euro erhöht. Für einen Spieler mit nur noch einem Jahr Vertragslaufzeit ist europaweit noch niemals eine solch hohe Summe gezahlt worden.
Schürrle oder Bellarabi als Ersatz?
Klar ist: der Abgang des Armeniers - ein Schlüsselspieler unter Thomas Tuchel ist wohl kaum noch zu verhindern. Als Ersatz werden in Dortmund schon André Schürrle (Wolfsburg), Karim Bellarabi (Leverkusen) und auch Mario Götze (Bayern) gehandelt. Mit den Micky-Millionen wären auch mehr als ein Spieler möglich.
Dortmund hat bisher sechs Neuzugänge verpflichtet: Marc Bartra (FC Barcelona), Sebastian Rode (Bayern München), Emre Mor (FC Nordsjaelland), Ousmane Dembélé (Stade Rennes), Mikel Merino (CA Osasuna) und Raphaël Guerreiro (FC Lorient).
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