Jean-Kévin Augustin von PSG soll Borussia Dortmund zugesagt haben
Borussia Dortmund hat eines der größten Talente des französischen Fußballs ins Visier genommen, mehr noch: Die renommierte Fachzeitung "L'Équipe" berichtet, dass Jean-Kévin Augustin dem BVB sogar schon eine Zusage gegeben habe. Noch steht der 19-Jährige bei Paris Saint-Germain unter Vertrag, doch es gibt deutliche Anzeichen, dass sich dies in diesem Sommer ändern wird.
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Jean-Kévin Augustin durchlief alle französischen Jugend-Nationalmannschaften von der U16 bis zur U19, mit Letzerer wurde er im vergangenen Sommer Europameister. Der Angreifer avancierte mit sechs Treffern zum Torschützenkönig des Turniers, traf beim 4:0 im Finale gegen Italien zum 1:0. Keine Frage, PSG hat ein echtes Juwel in seinen Reihen - doch Augustin fehlt es offenbar an der gebotenen Wertschätzung.
In der laufenden Saison reichte es unter Trainer Unai Emery nur zu einem Startelfeinsatz in der Ligue 1. "Im Moment trainiert er mit uns und spielt in der zweiten Mannschaft", so Emery. Man habe im Winter über eine Leihe nachgedacht, denn "es ist das Wichtigste, dass er spielt und Erfahrung gewinnt". Der Coach verweist dabei auf Adrien Rabiot, der bei PSG in einer ähnlichen Lage war und 2013 an den FC Toulouse verliehen wurde, bevor er in Paris zum Stammspieler wurde.
Bei Augustin sollen vor allem Rennes, Nantes und Montpellier an einer Leihe interessiert gewesen sein, doch der Stürmer lehnte ab.
"Augustin ist die Zukunft": Wirklich?
Für Emery ist trotzdem klar: "Augustin ist die Zukunft von PSG." Das Toptalent scheint den Worten des Trainers allerdings nicht allzu viel Glauben zu schenken. Die "L'Équipe" berichtet stattdessen, dass Augustin Borussia Dortmund sein Ja-Wort gegeben habe für einen Transfer im Sommer. Acht Millionen Euro, so heißt es, wolle der BVB nach Paris überweisen, um Augustin aus seinem bis 2018 laufenden Vertrag herauszukaufen.
Eurosport-Check: Der BVB baut gerne internationale Talente in seinen Kader ein, wesentlich drängender wäre allerdings der Kauf von arrivierten Topspielern, die Ruhe und Stabilität mitbringen. In den französischen Medien wird bereits spekuliert, wonach die Borussen Augustin langsam als Nachfolger für Pierre-Emerick Aubameyang aufbauen will, wenn der den Verein verlässt. Doch selbst wenn er dafür die nötige Zeit bekäme, wären die Fußstapfen des Superstars drei Nummern zu groß für einen jungen Spieler.
Wahrscheinlichkeit eines Wechsels im Sommer zum BVB: 15 Prozent
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