Eurosport
Feyenoord Rotterdam: Polizei ermittelt gegen Hooligans nach Spruchbänder-Eklat beim Conference-League-Finale
Von
Publiziert 28/05/2022 um 12:11 GMT+2 Uhr
Nach üblen Entgleisungen niederländischer Fans beim Conference-League-Finale in Tirana hat die Polizei in Rotterdam Ermittlungen aufgenommen. Noch nicht identifizierte mutmaßliche Mitglieder der Feyenoord-Hooligangruppe "Rotterdamse Jongeren Kern" hatten bei der 0:1-Niederlage gegen AS Rom Spruchbänder mit extremistischen Texten gezeigt. Darauf wurden einige bekannte Personen mit dem Tod bedroht.
Die Kurve der Feyenoord-Fans vor dem Conference-League-Finale in Tirana
Fotocredit: Getty Images
Auf den Spruchbändern wurden Rotterdams Bürgermeister Ahmed Aboutaleb, dessen Tochter sowie Paul van Dorst, Initiator der Rotterdamer LGBTI-Fanvereinigung "Roze Kameraden" mit dem Tod bedroht. Zudem verherrlichten die Hooligans Adolf Hitler. Ein Feyenoord-Sprecher nannte die Vorfälle "widerlich".
Die "RKJ"-Hooligans sind seit längerem ein Problemfall. So trat 2021 der frühere Tennisprofi Mark Koevermans nach Todesdrohungen als Marketing-Direktor des Klubs zurück.
Bei den schweren Ausschreitungen in Rotterdam im November 2021 im Zuge der Proteste gegen die Corona-Maßnahmen mischten Feyenoord-Hooligans ebenfalls mit.
Immer wieder fiel RKJ mit üblen homophoben Aktionen auf.
Das könnte Dich auch interessieren: Klinsmann glaubt an deutsches WM-Märchen: "Können Weltmeister werden"
(SID)
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung