"Wenn man uns als Berater braucht, wäre das eine neue Situation", sagte Uli Hoeneß in der "RTL"-Sendung "Nacht der Legenden", die am vergangenen Donnerstag im Deutschen Fußballmuseum aufgezeichnet wurde und am Mittwoch im TV zu sehen sein wird.
Aufdrängen will sich Hoeneß aber nicht, stattdessen muss die Initiative vom DFB ausgehen. "Zuerst muss aber der DFB sagen, was sie wollen und dann sehen wir weiter", erklärte der Ehrenpräsident des FC Bayern.
Hoeneß wurde zuletzt auch als Kandidat für den Posten des DFB-Präsidenten gehandelt. So sagte Ex-Bundestrainer Berti Vogts Mitte Mai der "Rheinischen Post": "Für mich braucht es an der Spitze des Verbandes einen starken Mann - und das kann eigentlich nur Uli Hoeneß sein. Er hat den FC Bayern zu einem Weltklub geformt über die Jahrzehnte, sein Wort findet Gehör bei der UEFA und auch der FIFA. Sein Name hat international einen ganz anderen Stellenwert."
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Hoeneß fühlte sich von diesem Vorschlag "sehr geehrt", ließ jedoch durchblicken, dass er sich selbst nicht als richtigen Kandidaten für dieses Amt sieht. An vorderster Front müsse jemand agieren, der "jung und dynamisch" ist, sagte der 69-Jährige.

DFB-Präsident: Lahm und Völler wurden ebenfalls vorgeschlagen

In den vergangenen Wochen wurden für die Nachfolge des zurückgetretenen DFB-Präsident Fritz Keller unter anderem bereits Karl-Heinz Rummenigge, Rudi Völler und Philipp Lahm vorgeschlagen.
Auch die langjährige Sportfunktionärin und Anti-Korruptions-Expertin Sylvia Schenk meldete ihr Interesse an.
Die ehemalige Vorstandsvorsitzende des HSV, Katja Kraus, hatte vor einigen Tagen abgesagt. "Ich strebe kein Amt an", sagte die ehemalige Nationaltorhüterin im "ZDF".
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(SID)

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