"Ich bin froh, dass der Spuk vorbei ist. Der hat seit Jahren einen Dreck gespielt. Den letzten Zweikampf hat er vor der WM 2014 gewonnen", sagte Hoeneß am Münchner Flughafen kurz vor dem Abflug des FC Bayern zur US-Tour nach Philadelphia der "Sport Bild" und der "Bild-Zeitung".
Die Affäre um das Foto mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan benutze Özil aus Sicht des Bayern-Präsidenten nur, um von seinen schwachen Leistungen während und vor der WM 2018 in Russland abzulenken:
Jetzt versteckt er sich und seine Mist-Leistung hinter diesem Foto. Niemand hinterfragt, was der bei der WM für einen Mist gespielt hat. Die ganze Entwicklung in unserem Land ist eine Katastrophe. Dass man sich nicht mal reduziert, auf das, was es ist. Sport! Und sportlich hat er schon lange nichts mehr in der Nationalmannschaft verloren. Deswegen finde ich’s prima und für den Neuanfang wunderbar, dass er jetzt endlich aufhört.
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Hoeneß: Özil "schon 2014 nur Mitläufer"

Hoeneß wird weiter zitiert: "Schon bei der WM 2014 war er ein reiner Mitläufer und war kurz davor, rauszufliegen. Die anderen haben ihn schön durchs Endspiel gezogen. Ich spreche von der sportlichen Leistung von Herrn Özil, und die ist schon seit vielen Jahren nicht mehr genügend für eine Leistungsgesellschaft. Denn der neue Fußball heißt, Zweikämpfe gewinnen, am Gegner vorbeikommen. Wann ist der Özil das letzte Mal am Gegner vorbeigekommen?"
Stattdessen würde der Mittelfeldspieler des FC Arsenal in den sozialen Netzwerken zu Unrecht gehyped. "Seine 35 Millionen Follower-Boys - die es natürlich in der wirklichen Welt nicht gibt - kümmern sich darum, dass Özil überragend gespielt hat, wenn er einen Querpass an den Mann bringt", schimpft Hoeneß weiter.

Bayern machte Özil als Schwachstelle aus

Der FC Bayern habe dagegen Özil schon in der Vergangenheit als schwächstes Glied beim Gegner ausgemacht und das in Champions-League-Spielen gegen die "Gunners" ausgenutzt:
Immer, wenn wir gegen Arsenal gespielt haben, haben wir über ihn gespielt, weil wir wussten, das ist die Schwachstelle.
Özil hatte am Sonntag in der Erdogan-Affäre sein monatelanges Schweigen gebrochen und war nach 92 Länderspielen aus dem DFB-Team zurückgetreten.
Der 29-Jährige holte dabei zu einem Rundumschlag gegen seine Kritiker, die Medien und den Deutschen Fußball-Bund (DFB), insbesondere gegen Präsident Reinhard Grindel aus. Er kritisierte "Rassismus und fehlenden Respekt". Grindel unterstellte er "Inkompetenz".
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