Uli Hoeneß kritisiert Mesut Özil scharf: "Froh, dass der Spuk vorbei ist"

FC-Bayern-Präsident Uli Hoeneß hat sich nach dem Rücktritt von Mesut Özil aus der deutschen Nationalmannschaft in die Diskussion um den 29-Jährigen eingeschaltet und ihn aufs Schärfste kritisiert. Özil habe "sportlich schon seit Jahren nichts mehr in der Nationalmannschaft verloren" und verstecke sich nur hinter der Erdogan-Affäre.

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Fotocredit: Eurosport

"Ich bin froh, dass der Spuk vorbei ist. Der hat seit Jahren einen Dreck gespielt. Den letzten Zweikampf hat er vor der WM 2014 gewonnen", sagte Hoeneß am Münchner Flughafen kurz vor dem Abflug des FC Bayern zur US-Tour nach Philadelphia der "Sport Bild" und der "Bild-Zeitung".
Die Affäre um das Foto mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan benutze Özil aus Sicht des Bayern-Präsidenten nur, um von seinen schwachen Leistungen während und vor der WM 2018 in Russland abzulenken:

Hoeneß: Özil "schon 2014 nur Mitläufer"

Hoeneß wird weiter zitiert: "Schon bei der WM 2014 war er ein reiner Mitläufer und war kurz davor, rauszufliegen. Die anderen haben ihn schön durchs Endspiel gezogen. Ich spreche von der sportlichen Leistung von Herrn Özil, und die ist schon seit vielen Jahren nicht mehr genügend für eine Leistungsgesellschaft. Denn der neue Fußball heißt, Zweikämpfe gewinnen, am Gegner vorbeikommen. Wann ist der Özil das letzte Mal am Gegner vorbeigekommen?"
Stattdessen würde der Mittelfeldspieler des FC Arsenal in den sozialen Netzwerken zu Unrecht gehyped. "Seine 35 Millionen Follower-Boys - die es natürlich in der wirklichen Welt nicht gibt - kümmern sich darum, dass Özil überragend gespielt hat, wenn er einen Querpass an den Mann bringt", schimpft Hoeneß weiter.

Bayern machte Özil als Schwachstelle aus

Der FC Bayern habe dagegen Özil schon in der Vergangenheit als schwächstes Glied beim Gegner ausgemacht und das in Champions-League-Spielen gegen die "Gunners" ausgenutzt:
Özil hatte am Sonntag in der Erdogan-Affäre sein monatelanges Schweigen gebrochen und war nach 92 Länderspielen aus dem DFB-Team zurückgetreten.
Der 29-Jährige holte dabei zu einem Rundumschlag gegen seine Kritiker, die Medien und den Deutschen Fußball-Bund (DFB), insbesondere gegen Präsident Reinhard Grindel aus. Er kritisierte "Rassismus und fehlenden Respekt". Grindel unterstellte er "Inkompetenz".
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