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Was macht eigentlich Ex-Bundesliga-Spieler Ashkan Dejagah?
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Publiziert 01/12/2017 um 09:35 GMT+1 Uhr
Seine zweite Zeit beim VfL Wolfsburg kommentierte Ashkan Dejagah folgendermaßen: "Das ist leider komplett schiefgelaufen". Erst im Winter war der deutsche Meister von 2009 aus Katar zu den Niedersachsen zurückgekehrt. Nach einer langwierigen Muskelverletzung und nur zwei Kurzeinsätzen in der Relegation wurde sein Vertrag im Sommer nicht verlängert. Doch was macht der 31-Jährige eigentlich jetzt?
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Ashkan Dejagah wirkte ungeduldig. "So kann es nicht weitergehen. Ich fühle mich topfit, ich hab Bock!" Der ehemalige Bundesliga-Profi hatte sich mit der iranischen Nationalmannschaft früh für die WM qualifiziert und kann seine zweite Endrunde schon jetzt kaum mehr abwarten. Doch Dejagah hat ein Problem: Er ist vereinslos.
Nach dem Bundesliga-Aus wurde er von Carlos Queiroz aufgefangen. Der portugiesische Nationaltrainer Irans setzt voll auf Dejagah, lässt ihn meist hinter den Spitzen spielen. "Ich habe einen guten Draht zum Trainer. Für ihn bin ich der Schlüssel der Mannschaft, er baut auf mich", sagte Dejagah mit Stolz und Dankbarkeit.
Im Sommer bekam er von Queiroz wie schon im vergangenen Jahr zweimal die Kapitänsbinde. Auch in Russland will Dejagah mit seiner Erfahrung von 158 Bundesliga- und 43 Premier-League-Spielen "die Mannschaft führen". Sollte er erneut zum Kapitän gewählt werden, würde ihn das "sehr stolz machen".
Bisher war für die Iraner stets nach der Vorrunde Schluss, nun soll es endlich bis ins Achtelfinale gehen. "Die Mannschaft kann das, sie hat das Potenzial", sagte Dejagah: "Wir wollen in die Geschichte eingehen als das erste iranische Team, das Vorrunde übersteht."
Dejagah ersehnt Duell mit dem Weltmeister
Der Höhepunkt seiner zweiten WM-Teilnahme wäre für Dejagah, der nach seiner Geburt in Irans Hauptstadt Teheran in Berlin laufen und kicken gelernt hat, aber ein Duell mit Weltmeister Deutschland:
Bevor er für Iran, das Heimatland seiner Eltern, auflief, hatte Dejagah nahezu alle Jugendnationalmannschaften des DFB durchlaufen. Mit der U21 gewann er 2009 den EM-Titel - mit Mannschaftskollegen wie Manuel Neuer, Mats Hummels, Jerome Boateng oder Mesut Özil. "Ich kenne die Spieler, bin dem DFB sehr dankbar", betonte Dejagah. Daher wird er die Auslosung der WM-Gruppen am Freitag (16:00 Uhr) besonders gespannt verfolgen.
Dann wird sich Dejagah voraussichtlich in seiner Berliner Heimat vor den Fernseher setzen. Dort lebt er, dort hält er sich mit einem privaten Trainer fit, wenn er nicht gerade mit den Iranern unterwegs ist. Aber das sind auch seine einzige Pflichtspiele derzeit. Für eine erfolgreiche WM braucht Dejagah einen Verein. Doch das werde schon klappen:
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