Gareth Bale schlägt nach Play-off-Spiel zwischen Wales und Österreich gegen spanische Presse zurück

Gareth Bale war beim WM-Playoff-Halbfinale gegen Österreich (2:1) der Matchwinner. Der Waliser erzielte beide Tore für die Gastgeber. Im Nachgang schlug Bale dann aber gegen einige spanische Medien zurück, die den Stürmer im Vorfeld beschimpft hatten. "Das ist ekelhaft und sie sollten sich schämen", meinte Bale bei "Sky". Die "Marca" hatte den Real-Star unter anderem als "Parasiten" bezeichnet.

Gareth Bale

Fotocredit: Getty Images

Andere Zeitungen in Spanien schrieben etwas spöttisch über das "Wunder von Wales" oder titelten "Es tut nicht mehr weh".
Diese Überschriften sollten eine Anspielung auf die vermeintliche Blitzheilung von Bale sein, der noch am Wochenende wegen einer nicht näher erläuterten Verletzung den Clásico gegen den FC Barcelona (0:4) verpasst hatte.
Für die WM-Qualifikation mit Wales gegen Österreich (2:1) meldete sich der 32-Jährige jedoch wieder fit.
Bale, der unter anderem mit einem sehenswerten Freistoßtreffer die walisische Nationalmannschaft der WM in Katar einen Schritt näher gebracht hatte, ergänzte nach dem Sieg in Richtung spanischer Medien: "Ehrlich gesagt brauche ich keine Botschaft zu senden. Es ist reine Zeitverschwendung. (...) Ich mache mir keine Gedanken - Ende."

Gareth Bale mit Spiel gegen Österreich zufrieden

Nach dem Playoff-Halbfinale meinte der Stürmer von Real Madrid zudem: "Es war ein wichtiges Spiel. Wir haben darüber gesprochen, wie wir auftreten müssen, und wir wussten, dass wir tief in uns gehen und unsere Erfahrung in großen Spielen nutzen müssen. Das ist das perfekte Szenario."
Eine weitere Aussage dürfte in Spanien zudem von einigen als kleiner Seitenhieb verstanden werden. "Am Ende hatte ich ein paar Krämpfe, aber ich werde mich für dieses Land immer ins Zeug legen, und das haben wir alle getan", erklärte Bale abschließend. In einem der drei Play-off-Endspiele entscheidet sich dann gegen Schottland oder die Ukraine, ob Wales wirklich einen Startplatz bei der WM erhält.
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Quelle: Eurosport

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