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David Alaba: Beißende Kritik am Abwehrchef vom FC Bayern nach Österreich-Debakel gegen Dänemark
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Publiziert 02/04/2021 um 15:35 GMT+2 Uhr
Die österreichische Nationalmannschaft hat im WM-Qualifikationsspiel gegen Dänemark eine 0:4-Niederlage einstecken müssen. Die beiden Experten Alfred Tatar und Andreas Herzog äußerten anschließend beißende Kritik an David Alaba vom FC Bayern. "Alaba ist kein kreativer Kopf. Im Gegenteil, ich finde, dass er unser Offensivspiel in dieser vorderen Zone einfach hemmt", meinte Tatar.
David Alaba im ÖFB-Trikot
Fotocredit: Getty Images
Österreichs Cheftrainer Franco Foda setzte Alaba nicht - wie er es beim FC Bayern gewohnt ist - als Innenverteidiger ein, sondern im offensiven Mittelfeld.
Alfred Tatar war jedenfalls von der Leistung des Abwehrspielers vom deutschen Rekordmeister überhaupt nicht überzeugt. Er sagte im "Sky-Podcast": "Alaba? Da weiß ich überhaupt nicht, warum Alaba wieder da vorne in diesem Bereich agiert, wo er gestern agiert hat."
Er wurde mit seiner Kritik noch konkreter: "Alaba ist kein kreativer Kopf. Im Gegenteil, ich finde, dass er unser Offensivspiel in dieser vorderen Zone einfach hemmt. Arnautovic wäre ein kreativer Kopf."
Auch Leipzig-Spieler Marcel Sabitzer bekam es von dem Experten ab: "Im Nationalteam habe ich schon länger nicht gesehen, dass er dem Spiel mit Kreativität den Stempel aufdrückt. Aber heute ist der Fußball anders. Deshalb: Wir haben keine kreativen Köpfe mehr, die einmal Dinge machen, die außerhalb des Erwartbaren sind."
Tatar mit klarer Vorstellung für Alaba-Position
Herzog hingegen ist der Meinung, dass es für Alaba im Spiel gegen Dänemark eine schwierige Situation war, da der beste Profi der Nationalmannschaft im Verein auf einer anderen Position spielen würde: "Ich bin der Meinung, wenn ein Spieler Woche für Woche Innenverteidiger oder Außenverteidiger spielt und dann spielt man im offensiven Mittelfeld, wo du von allen Seiten Druck bekommst, ist es für denjenigen Spieler dann schwer, seine Leistung zu bringen."
Für einen Trainer sei dies zwar generell eine schwierige Situation, doch der Coach müsse dann abwiegen, ob es hilft, ihn auf die ungewohnte Position aufzustellen oder nicht. Im Spiel gegen Dänemark sei es bei Alaba jedenfalls nicht aufgegangen.
Tatar äußerte auch deutlich seine Meinung, auf welcher Position der 28-Jährige durchgehend eingesetzt werden sollte: "Wenn du eine Umfrage machst, dann wirst du zu 99,9 Prozent die Antwort bekommen: Innenverteidiger oder linker Verteidiger."
Er fügte hinzu: "Warum er dann nicht auf dieser Position agiert, ist eine andere Frage. Das entscheidet der Teamchef. Jeder Trainer hat seine eigene Art zu kochen - in diesem Fall sind es halt keine Hauben, die man dafür bekommt."
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Quelle: Perform
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