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Deutschland - Nordmazedonien: DFB-Team in der Einzelkritik - Bayern-Stars mit Licht und Schatten, Werner ragt heraus
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Publiziert 11/10/2021 um 23:02 GMT+2 Uhr
Die deutsche Nationalmannschaft fährt zur WM 2022 in Katar. Nach einem 4:0 (0:0) gegen Nordmazedonien ist der Mannschaft von Bundestrainer Hansi Flick die erfolgreiche Qualifikation als Sieger der Europa-Gruppe J nicht mehr zu nehmen. Dennoch gab es nicht nur Top-Noten für das DFB-Team. Doppeltorschütze Timo Werner hingegen ragte heraus. Die deutsche Nationalmannschaft in der Einzelkritik.
Thomas Müller, Joshua Kimmich und Leon Goretzka (von links) - Deutschland
Fotocredit: Getty Images
Hansi Flick klatschte lachend seinen Dopppeltorschützen Timo Werner ab, dann feierte die deutsche Nationalmannschaft mit ihren Fans das weltweit erste WM-Ticket.
Das 4:0 (0:0) beim nur anfangs unbequemen Außenseiter Nordmazedonien war ein überzeugender letzter Schritt zur Endrunde im Winter 2022, mit dem in Skopje auch die Revanche für die 1:2-Blamage im Hinspiel gelang.
Kai Havertz (50.) erlöste den viermaligen Weltmeister nach zähen Minuten mit dem Führungstor, Serge Gnabry hatte mit einem sensationellen Steilpass traumhaft eingeleitet.
Dann gab es keine Zweifel mehr - Werner schoss sich noch zweimal Frust von der Seele (70./73.). Danach erzielte der eingewechselte Jamal Musiala sein erstes Länderspieltor (83.).
Das deutsche Team in der Einzelkritik:
Manuel Neuer:
Der Kapitän kehrte nach seiner Pause wegen Adduktorenproblemen gegen Rumänien zurück. Auf der Linie wenig geprüft, als elfter Feldspieler gewohnt agil und sicher.
Lukas Klostermann:
Erhielt rechts den Vorzug vor dem offensiveren Jonas Hofmann. Doch der Gegner war über seine Seite kaum aktiv. Nutzte seine Freiheit zu wenig.
Niklas Süle:
In Abwesenheit von Antonio Rüdiger als Abwehrorganisator gefragt, was nicht durchweg gut funktionierte. Bügelte selbst aber einige Male aus und wurde bald sicherer.
Thilo Kehrer:
Rückte für den angeschlagenen Rüdiger ins Zentrum. Im Zusammenspiel mit Süle fehlte zunächst die Harmonie, leistete sich leichte technische Fehler. Aber auch er steigerte sich.
David Raum:
Der Hoffenheimer durfte in seinem zweiten Länderspiel erstmals von Beginn an ran. Übernahm gleich Standards wie einen Freistoß (25.) aus günstiger Position. Flanken kann er sicher besser. Dennoch ein gelungenen Startelf-Debüt.
Joshua Kimmich:
Auch ohne Kapitänsbinde unumstrittener Chef im deutschen Spiel. Hatte Pech mit einem Kopfball (2.). War unermüdlicher Antreiber, aber defensiv nicht immer auf der Höhe.
Leon Goretzka:
Bei seinem Wechselspiel mit Partner Kimmich haperte es auf tiefem Boden. Bei Kontern zu einfach überlaufen. Stieß häufig nach vorne rein, ohne dabei aber gefährlich zu werden.
Serge Gnabry:
Der Münchner war wieder extrem fleißig. Wirbelte die Mazedonier gehörig durcheinander, suchte mutig den Abschluss. Traumpass auf Müller vor der Führung.
Thomas Müller:
Übernahm die umkämpfte Zehnerposition von Marco Reus und zog mit seinem 108. Länderspiel mit Jürgen Klinsmann gleich. Unorthodoxe Laufwege wie üblich, legte Havertz das 0:1 und Werner das 0:2 auf.
Kai Havertz:
Durfte links anstelle von Leroy Sane ran, war aber bald nur noch in der Mitte. Erlöste die DFB-Elf (50.) mit seinem siebten Länderspieltor. Sah seine dritte Gelbe Karte nach taktischem Foul (54.).
Timo Werner:
Von Hansi Flick zuvor eigens gelobt, zahlte er das Vertrauen mit seinen Toren Nummer 20 und 21 im DFB-Dress zurück (70./73.). Sehr viel unterwegs, gab nie auf. Dazu Pech bei einem Pfostentreffer (45.+2).
Karim Adeyemi:
Löste Havertz (61.) ab. Vergab freistehend das mögliche 0:4. Später für Werner auf der Neun.
Florian Wirtz:
Der formstarke Leverkusener ersetzte Goretzka (61.) und fügte sich als Achter gut ein. Vorletzter Passgeber beim 0:2.
Jonas Hofmann:
Wurde nach dem spielentscheidenden 0:3 für Gnabry eingewechselt (74.).
Jamal Musiala:
Kam für Doppelpacker Werner (74.) und erzielte sein erstes Länderspieltor (84.).
Florian Neuhaus:
Flick brachte den Gladbacher in der Schlussphase für Müller (79.).
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(mit SID)
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Quelle: Eurosport
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