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Toni Kroos nur der Anfang? Nächster DFB-Star denkt offenbar über Rücktritt aus der Nationalmannschaft nach
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Publiziert 04/07/2021 um 14:20 GMT+2 Uhr
Toni Kroos ist beim DFB Geschichte. Es könnte noch weitere Rücktritte geben. Offenbar soll auch ManCity-Star Ilkay Gündogan mit einem Rücktritt liebäugeln. Das würde bedeuten, dass die deutsche EM-Mittelfeldzentrale gemeinsam zurücktritt. Es wird vermutet, dass Gündogan sich nur noch ganz auf seinen Verein konzentrieren möchte, sich aber noch mit Neu-Bundestrainer Hansi Flick kurzschließen wird.
Toni Kroos, Ilkay Gündogan, Leon Goretzka und Timo Werner (v.l.n.r.)
Fotocredit: Getty Images
Ilkay Gündogan ist abgetaucht. Sein letzter Beitrag bei "Instagram" zeigt ein Bild, auf dem er den weinenden Joshua Kimmich nach dem bitteren EM-Aus tröstet. "Leider konnten wir unserem Trainer nicht den Abschied geben, den er verdient gehabt hätte", schrieb er bei "Twitter" am Tag nach der Achtelfinal-Niederlage gegen England (0:2).
Gündogan nutzt die Auszeit, um über seine eigene Zukunft in der deutschen Nationalmannschaft nachzudenken. Weitermachen oder Rücktritt? Diese Frage muss der 30-Jährige in seinem Urlaub beantworten.
Mit einer schnellen Entscheidung ist nicht zu rechnen. Gündogan wird sich erst einmal mit dem künftigen Bundestrainer Hansi Flick über seine Rolle austauschen. Beim englischen Meister Manchester City glänzte er als falsche Neun oder moderne Acht mit ungeahnten Torjägerqualitäten. In der DFB-Auswahl fühlt er sich verkannt.
Auf Neu-Bundestrainer Flick warten spannende Aufgaben
Flick dürfte nach seinem Amtsantritt am 1. August nach dem Rücktritt von Toni Kroos mit Kimmich und Leon Goretzka in der Mittelfeldzentrale planen. Davor wird Thomas Müller wie unter Flick beim FC Bayern eine Schlüsselrolle erhalten. Der zurückgetretene Kroos sagte:
Gündogan ist im Nationaltrikot anders als Kroos noch ohne Titel. Die Winter-WM 2022 in Katar wäre für ihn mit dann 32 sicher noch drin. Flick müsste ihm aber glaubhaft versichern, dass er auf ihn zählt. DFB-Direktor Oliver Bierhoff meinte:
Mit Flick wird er sich in den nächsten Wochen intensiv besprechen. Viel Zeit bleibt dem Nachfolger von Joachim Löw für die Neuausrichtung nicht. Schon am 2. September geht es in der WM-Qualifikation mit dem Spiel im Schweizer St. Gallen gegen Außenseiter Liechtenstein weiter.
Bierhoff hofft auf Hansi-Handschrift bei WM-Qualifikation
Nach der Blamage gegen Nordmazedonien (1:2) liegt der viermalige Weltmeister in der Gruppe J nur auf Platz drei. Grund zur Nervosität besteht aber noch nicht. Bierhoff sagte nach der zweiten Turnier-Enttäuschung binnen drei Jahren:
Flick muss nun an den richtigen Stellschrauben beim Personal und System drehen. Neben der Personalie Gündogan muss er auch klären, wie es mit dem Dortmunder Abwehrchef Mats Hummels (32) weitergeht.
Hummels, Musiala, Wirtz: Wie geht es beim DFB-Team weiter?
Dieser erklärte zwar, dass ihn auch die Heim-EM 2024 "reizen" würde, doch nach der Niederlage in London ließ er seine Zukunft im DFB-Team zunächst offen: "Ich will erst einmal ein paar Tage abschalten."
Einen kompletten Umbruch wird es allerdings nicht geben. Bierhoff forderte für Katar eine "schlagkräftige Mannschaft". Dann sollen auch Top-Talente wie Jamal Musiala und Florian Wirtz (beide 18) eine größere Rolle spielen. Bierhoff betonte:
Unabhängig vom Personal.
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(SID)
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Quelle: Perform
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