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WM-Qualifikation | Löw setzt auf Bayern-Stars Kimmich, Neuer, Goretzka, Sané und Gnabry
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Publiziert 24/03/2021 um 13:21 GMT+1 Uhr
Die Zeit der Experimente ist für Joachim Löw vorbei. Der Bundestrainer wird beim Start der WM-Qualifikation gegen Island am Donnerstag (20:45 Uhr im Liveticker bei Eurosport.de) die bestmögliche Mannschaft aufbieten. "Wir können keine Rücksicht mehr nehmen. Ich denke nicht an die Verteilung der Kräfte", sagte Löw und warnte vor Island: "Sie verteidigen gut und spielen schnell und schnörkellos."
Joachim Löw (re.) im Gespräch mit Joshua Kimmich (li.)
Fotocredit: Getty Images
Gegen Island dürfte Löw auf die Bayern-Achse mit Manuel Neuer im Tor, Joshua Kimmich auf der Sechs, Leon Goretzka davor und Leroy Sané bzw. Serge Gnabry auf den offensiven Außenpositionen setzen.
Ilkay Gündogan übernimmt im Mittelfeld für den wegen einer Verletzung abgereisten Toni Kroos. Zudem fehlen in Duisburg Innenverteidiger Niklas Süle und Linksverteidiger Robin Gosens.
Nach dem 0:6-Debakel im November in Spanien erwartet Löw "eine Reaktion von der Mannschaft".
Aus dem Jahr 2020 sei man mit "einer Enttäuschung und Wut" gegangen.
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Quelle: Perform
Für die Qualispiele gegen Island, in Rumänien (28. März) und gegen Nordmazedonien (31. März) forderte Löw "drei Siege".
Gleichzeitig müsse man mit Blick auf die EM "die Automatismen schärfen" und sich "möglichst gut einspielen".
Löw warnt vor Island: "Spielen schnell und schnörkellos"
Vor Island warnte Löw indes. "Sie sind als Mannschaft schwer zu bespielen", so der Bundestrainer: "Sie können echt gut verteidigen und spielen schnell und schnörkellos nach vorne."
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Quelle: Perform
Das Spiel der Isländer, "die Bälle hoch nach vorne zu schlagen und nachzusetzen, Standardsituationen herausholen, den Gegner zu vielen Queraktionen zu zwingen", sei zwar nicht immer attraktiv, aber höchst effektiv, so Löw: "Sie wissen: Wenn wir bestehen und für Überraschungen sorgen wollen, dann durch eine Top-Mannschaftsleistung. Und genau so sieht man sie auch. Sie stehen sehr kompakt, es ist kein Wunder, dass sie so wenige Tore bekommen."
Der Bundestrainer schwärmte auch über die mentale Stärke: "Isländer sind bekannt für eine gesunde Mentalität, für eine Gewinnermentalität. Egal, wie das Spiel läuft: Sie geben eigentlich nie nach, geben nicht auf."
Dass Island auf seinen Topstar Gylfi Sigurdsson vom englischen Erstligisten FC Everton aus privaten Gründen verzichten muss, sei eine Schwächung für den Gegner, so Löw: "Das ist sicher ein Nachteil, weil er das Spiel der Isländer sehr prägt."
Die voraussichtlichen Aufstellungen:
(SID)
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