WM 2022: Bundestrainer Hansi Flick und Luis Enrique verabreden sich für Weltmeisterschafts-Finale in Katar

Bundestrainer Hansi Flick und sein Kollege Luis Enrique haben ein "Rendezvous" zum WM-Endspiel in Katar. "Wir haben uns für das Finale verabredet, als wären wir ein Paar. Halb im Scherz, halb im Ernst haben wir gesagt: Wir sehen uns am 18. Dezember wieder. Hoffentlich wird es wahr", berichtete der spanische Nationalcoach am Montagabend auf seinem Twitch-Kanal.

Hansi Flick (l.) und Luis Enrique (r.)

Fotocredit: Getty Images

Das Gespräch, auf das Luis Enrique sich bezog, fand nach dem 1:1 zwischen der deutschen Fußball-Nationalmannschaft und dem Weltmeister von 2010 am Sonntag im Al-Bayt-Stadion noch am Spielfeldrand statt.
Während Flick keine Details über das Gespräch preisgeben wollte, plauderte Enrique munter über den verwegenen Plan. Die Sache hat nur einen Haken: Japan könnte das Rendezvous schon am Donnerstagabend im Showdown um das Achtelfinale (20:00 Uhr im Liveticker) platzen lassen. Was, wenn sich die "Blauen Samurai" den Spaniern gar nicht so leicht geschlagen geben?
Die Stimmung im DFB-Quartier erscheint für einen Tabellenletzten jedenfalls erstaunlich gut, die Ausgangslage hat sich durch den Punkt gegen Spanien ja auch stark verbessert. Die deutsche Rechnung ist einfach: Der Weltmeister von 2010 gewinnt gegen Japan - dann reicht Flick ein Sieg gegen Costa Rica in jedem Fall zum Weiterkommen.
Doch sollte der Deutschland-Schreck Japan auch Spanien schlagen, müsste das DFB-Team gegen Costa Rica wohl sehr, sehr hoch gewinnen. Selbst bei einem 1:1 zwischen Japan und Spanien würde Deutschland beispielsweise ein 1:0 gegen Costa Rica nicht reichen. Die Sache ist also kompliziert.

Rüdiger fehlt Spanien an: Bitte schlagt Japan

Kein Wunder, dass Antonio Rüdiger (Real Madrid) und Lukas Klostermann (RB Leipzig) bei ihren spanischen Klub-Kollegen Dani Carvajal und Dani Olmo vorstellig wurden. "Bitte, bitte, bitte: Gewinnt gegen Japan" habe ihn Rüdiger angefleht, meinte etwa Carvajal. Und das Gute aus deutscher Sicht ist ja: Auch Spanien ist noch nicht durch.
Ein zweites Gijon, also einen schändlichen Nichtangriffspakt wie zwischen Deutschland und Österreich bei der WM 1982, wird es vermutlich nicht geben. Zudem: Als Gruppensieger würde Spanien wohl Brasilien im Viertelfinale aus dem Weg gehen. Und so versprach Enrique: "Wir werden auf Sieg spielen und nicht spekulieren."
Doch Japan, hinter Spanien immerhin Tabellenzweiter, will der Spielverderber sein. Natürlich sei die Enrique-Elf ein "harter Gegner", sagte Trainer Hajime Moriyasu trotzig: "Aber wir gehen mit Selbstvertrauen in das Spiel." Yuto Nagatomo betonte, er habe "keine Angst" vor "La Furia Roja", der roten Furie. Ganz klar: Sie wollen das Rendezvous zwischen Deutschland und Spanien platzen lassen.
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(SID)
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Quelle: MagentaTV

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