WM 2022: Dominik Livakovic im Gespräch beim FC Bayern, Cody Gakpo beim BVB - Gerüchte heizen Transfermarkt an

Kroatiens Dominik Livakovic als Neuer-Ersatz zu den Bayern? Marokkos Sofyan Amrabat zum FC Liverpool? In den internationalen Transfermarkt könnte nach der WM ordentlich Schwung kommen. Einige Spieler haben bei der Weltmeisterschaft für mächtig Furore gesorgt und sich bei den europäischen Spitzenklubs ins Gespräch gebracht. Wer nun wirklich wechselt, bleibt offen.

Daley Blind (l.) und Cody Gakpo (Niederlande) bejubeln den Sieg bei der WM in Katar gegen die USA

Fotocredit: Getty Images

Er kommt aus der "Stadt des Basketballs", sein Idol heißt Iker Casillas und sein Großvater Vojmil - in München wissen sie inzwischen fast alles über Dominik Livakovic. Ob der kroatische Shootingstar am Ende als Ersatz für den im Urlaub verunfallten Nationaltorhüter Manuel Neuer an die Säbener Straße wechselt, steht zwar in den Sternen. Den Spekulationen tut das aber freilich keinen Abbruch.
Gerüchte wie die über den angeblich bevorstehenden Wechsel von Kroatiens Nationalkeeper zum FC Bayern, so ist das nun mal während Weltmeisterschaften, halten sich hartnäckig - und das kommt nicht von ungefähr. Auf der größten aller Fußballbühnen spielen sich nicht selten Profis in den Vordergrund, die bislang (noch) nicht so sehr im Fokus standen.
Livakovic, geboren und aufgewachsen in Zadar, noch bis 2024 bei Dinamo Zagreb unter Vertrag, Spitzname "Livi", ist so einer. Aber auch Sofyan Amrabat. Marokkos Kraftwerk im Mittelfeld, gewissermaßen der Spiritus Rector der enormen WM-Erfolge des Außenseiters, steht offenbar bei Jürgen Klopp auf dem Wunschzettel. Der 26-Jährige vom AC Florenz soll, so wird es kolportiert, lieber Heute als Morgen zum FC Liverpool an die Anfield Road gelotst werden. Doch mit Inter Mailand und Tottenham Hotspur gibt es anscheinend auch namhafte Nebenbuhler.
Natürlich rücken beim vorweihnachtlichen Postengeschacher auch Bundesliga-Spieler ins Blickfeld. Englands Anführer Jude Bellingham (19, Borussia Dortmund), Kroatiens Abwehrtalent Josko Gvardiol (20, RB Leipzig), DFB-Dribbelkünstler Jamal Musiala (19, Bayern München) und Angreifer Niclas Füllkrug (29, Werder Bremen) haben sich in den vergangenen Wochen in den Vordergrund gespielt - und dürften damit ihre Optionen zumindest bei anstehenden Vertragsverhandlungen sicher nicht verringert haben.

Gakpo beim BVB im Gespräch

Doch es geht womöglich auch in die entgegengesetzte Richtung, die Liga hierzulande könnte am WM-Hype um aufregende Jungstars durchaus auch partizipieren. So schlug Lothar Matthäus dem BVB via "Sport Bild" gerade vor, Cody Gakpo zu ködern. Die niederländische Sturmentdeckung von der PSV Eindhoven könnte bei den Dortmundern die Planstelle einnehmen, die durch einen Abgang von Megastar Bellingham entstünde. Für Bellingham sind Liverpool, Real Madrid, Paris St. Germain oder Manchester City als Optionen im Gespräch. Für Gakpo dagegen bislang "nur" Manchester United.
Spannend bleibt auch die Zukunft eines portugiesischen Herren mittleren Alters namens Cristiano Ronaldo. Einiges spricht dafür, dass der fünfmalige Weltfußballer seine großartige Karriere für viel Geld in Saudi-Arabien ausklingen lassen könnte. Doch auch eine Zukunft in Europa ist für Ronaldo nach der geräuschvollen Trennung von Manchester United noch nicht endgültig vom Tisch.
Fest steht momentan nur, dass nichts fest steht. Sicher ist (noch) nichts - aber im bevorstehenden Wintertransferfenster, das wissen sie auch in München und Liverpool, ist vieles möglich.
(SID)
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