WM 2026 - Argentinien geht ungewöhnlichen Weg: Fans, die keinen Unterhalt zahlen, erhalten Stadionverbot

In Argentinien geht man einen ungewöhnlichen Weg, um Eltern dazu zu bewegen, den Unterhalt für ihre Kinder zu bezahlen. Wie die argentinische Tageszeitung "La Nación" berichtet, übermittelten die argentinischen Behörden den Kollegen in den USA eine Liste mit 13.000 Namen, die dieser Verpflichtung nicht nachkommen. Diese Personen erhalten nun keinen Zutritt mehr zu einem Spiel bei der WM.

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Quelle: SID

Jorge Macri, der Bürgermeister von Buenos Aires, erklärte in einer Stellungnahme: "In Zusammenarbeit mit der nationalen Regierung haben wir unsere Datenbank in das Programm 'Tribuna Segura' integriert, um die Kontrollen im ganzen Land zu verstärken, auch während der Weltmeisterschaft."
Wer dieser "grundlegenden Verpflichtung wie der Versorgung seiner Kinder nicht nachkommt, muss die Konsequenzen tragen", stellte der Politiker klar. "Wenn sie nicht für den Unterhalt ihrer Kinder sorgen, wird ihnen der Zutritt zum Stadion verwehrt."
Angesichts der im Vorfeld kritisierten hohen Ticketpreise für die Weltmeisterschaft scheint diese Maßnahme durchaus berechtigt. In Argentinien geht man schon seit einiger Zeit diesen etwas unüblichen Schritt, um Eltern zu ausstehenden Unterhaltszahlungen zu bewegen.
Im südamerikanischen Land werden seit März 2025 Eltern auf diese Weise mit Stadionverboten bestraft. Es wurden Identitätskontrollen eingeführt. 162 Fans, die gegen die Regelung verstoßen haben, wurden bereits identifiziert.
Um doch noch für das erste Gruppenspiel gegen Algerien am Mittwoch (03:00 Uhr im Liveticker) Zugang zum Stadion zu erhalten, gebe es allerdings die Möglichkeit, die Situation im Vorfeld zu klären.
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Quelle: MagentaTV


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