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WM: Reaktionen zur Niederlage der deutschen Nationalmannschaft gegen Ecuador - Undav: "Sie wollten es mehr"
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Update 26/06/2026 um 09:32 GMT+2 Uhr
Die deutsche Nationalmannschaft musste im letzten Spiel der WM-Gruppe E einen Rückschlag hinnehmen. Das DFB-Team, das bereits vor dem Duell mit Ecuador als Gruppensieger festgestanden hatte, verlor nach zwischenzeitlicher Führung 1:2 gegen Ecuador. Im Nachgang gaben sich die Protagonisten selbstkritisch - allen voran Deniz Undav prangerte den - im Vergleich zum Gegner - mangelnden Willen an.
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Quelle: Perform
Julian Nagelsmann wollte nicht ins Detail gehen, doch die Unzufriedenheit sprach deutlich genug aus dem Bundestrainer. "Wir hatten einen super Start. Leider haben wir direkt nach dem Tor angefangen, Harakiri bei der Positionierung zu machen. Dann wird es schwer", sagte Nagelsmann nach dem 1:2 (1:1) gegen Ecuador im letzten WM-Gruppenspiel bei "MagentaTV".
Seine Forderung für das Sechzehntelfinale gegen einen Gruppendritten am Montag: "Wir müssen souveräner spielen nach Führung, nicht so viel Positionen wechseln. Es war ein bisschen zu viel Freestyle nach der Führung."
Denn: "Wenn irgendwann keiner mehr weiß, wo er steht, wird es sehr schwer, das im Kollektiv aufzufangen, wenn sich die Ballverlustrate von null auf zehn steigert. Wir müssen uns ein bisschen mehr Ruhe geben, weniger in jeder Aktion ein Tor schießen wollen."
Joker Deniz Undav, der nach seiner Einwechslung diesmal kaum Wirkung gezeigt hatte, bemängelte: "Ecuador war griffiger, ekliger und wollte den Sieg mehr. Wir waren auch nicht so zielstrebig wie in den ersten beiden Spielen. Daraus müssen wir lernen."
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Quelle: MagentaTV
Die Stimmen zu Deutschland vs. Ecuador
Julian Nagelsmann (Bundestrainer): "Wir hatten einen super Start. Leider haben wir direkt nach dem Tor angefangen, Harakiri bei der Positionierung zu machen. Dann wird es schwer. Für Ecuador ging es um alles, das hat man gemerkt, sie standen auf dem Gaspedal. Ich kann aber auch von keinem meiner Spieler sagen, dass er nicht Gas gegeben hat. Das ist mir zu plakativ. Wir müssen aus den Umschaltmomenten mehr machen."
Joshua Kimmich: "Wir laden den Gegner mit Ballverlusten immer wieder ein, machen ihn dadurch stark. In der zweiten Halbzeit war es dann eine verdiente Niederlage. Zum Glück ist noch nichts passiert. Aber wir dürfen uns keine Niederlage mehr erlauben, das ist klar. Wir dürfen nicht jedes Spiel ein, zwei Gegentore bekommen. Wir müssen die Ballverlust-Quote minimieren, dann können wir jeden schlagen."
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Joshua Kimmich war nach der Niederlage gegen Ecuador bedient
Fotocredit: Getty Images
Deniz Undav: "Ich hatte das Gefühl, dass sie es mehr wollten als wir. Ecuador war griffiger, ekliger. Daraus müssen wir lernen, dass wir auch alles reinschmeißen. Die haben in jeder Aktion 100 Prozent gegeben, waren in jedem Zweikampf drin. Wir waren auch nicht so zielstrebig wie in den ersten beiden Spielen. Da müssen wir uns mehr wehren. Aber es ist nicht die Welt untergegangen."
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Kimmich nach Pleite ehrlich: "Das war eine verdiente Niederlage"
Quelle: MagentaTV
Bastian Schweinsteiger ("ARD"-Experte): "Ich hätte mir mehr erwartet von der Nationalmannschaft. Mit dem Ball erwarte ich mehr Klarheit, mehr Dominanz. Wir sind nicht Weltspitze. Wir sind aber auch nicht schlecht. Wir sind da. Aber gegen Mannschaften, die robust sind im Zweikampf, technisch gut sind und gegen den Ball gut arbeiten, hinten gut stehen, tun wir uns extrem schwer. Wenn du körperlich unterlegen bist, musst du klarer spielen. Da haben wir deutlich Luft nach oben."
Jürgen Klopp ("MagentaTV"-Experte): "Es war offensichtlich, dass es für eine Mannschaft um alles ging – und die andere den Rhythmus finden wollte."
... zu den Bedingungen (trockener Rasen): Fußball ist eine Outdoor-Sportart, man muss die Bedingungen annehmen. Wenn hier ein Orkan durchbläst, dann musst du damit umgehen, wenn es regnet, musst du damit umgehen und wenn die Sonne scheint auch - und wenn der Rasen trocken ist, musst du damit umgehen.
Jamal Musiala: "Sie haben ein bisschen mehr den Hunger gehabt, das Spiel zu gewinnen. Wir müssen aus dieser Niederlage lernen und für die wichtige Phase wieder da sein."
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(mit SID)
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