Eurosport
WM 2026: Deutschland mit Boykott aufgrund der USA? Joshua Kimmich verweigert das Wort und verweist auf Politik
Von
Publiziert 22/01/2026 um 10:20 GMT+1 Uhr
Joshua Kimmich will die Debatten abseits des Fußballs vor der WM 2026 möglichst ausblenden. "Ich nehme nicht mehr teil an der politischen Diskussion", sagte der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft nach dem Champions-League-Spiel des FC Bayern gegen Union Saint-Gilloise (2:0) mit einem Schmunzeln über die aufkommenden Rufe nach einem Boykott des Turniers in den USA, Mexiko und Kanada.
Joshua Kimmich wollte sich nicht zu einem möglichen WM-Boykott Deutschlands äußern
Fotocredit: Getty Images
Seine Haltung sei eine Lehre aus der WM 2022 in Katar, erklärte Kimmich. "Das haben wir ja gemerkt, dass es nicht zielführend ist, wenn wir Spieler uns da zu sehr politisch äußern."
Es sei zwar "auch ein bisschen unsere Verantwortung, sich bis zu einem gewissen Punkt zu äußern. Aber ich glaube, da haben wir andere Menschen in Deutschland und beim DFB, die sich da besser auskennen und sich dazu äußern sollen."
Zuletzt hatten erste Politiker einen Boykott des Prestige-Events als Reaktion auf die aggressive US-Außenpolitik und die Drohungen von Präsident Donald Trump gegen Europa ins Spiel gebracht. Der Deutsche Fußball-Bund schweigt bislang zu diesem Thema.
Das könnte Dich ebenfalls interessieren: Drei Dinge, die beim Bayern-Sieg auffielen - Kane kaschiert Ideenlosigkeit
(SID)
/origin-imgresizer.eurosport.com/2026/01/22/image-724a0193-49a9-42b7-be4f-445165cd88f3-85-2560-1440.jpeg)
Kompany über Kim-Platzverweis: "Gehört dazu"
Quelle: Perform
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung