WM - Harry Kane abgemeldet: Schwaches England enttäuscht in Gruppe L mit Nullnummer gegen Ghana

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Die Titelhoffnungen Englands haben nach dem starken Auftakt gegen Kroatien (4:2) bei der WM 2026 einen ersten Dämpfer erhalten. Im zweiten Match der Gruppe L spielte das Team des deutschen Trainers Thomas Tuchel gegen Ghana nur 0:0. Dennoch stehen die Chancen auf den Gruppensieg weiter gut. Harry Kane vom FC Bayern München war lange Zeit nicht gut ins Spiel der Three Lions eingebunden.

Tuchel über Kane: "War nicht so sehr eingebunden"

Quelle: Perform

Beim Gang zu den Fans kratzte sich Harry Kane ein wenig ratlos am Kinn, sein Trainer Thomas Tuchel gratulierte Carlos Queiroz fair zum Punktgewinn. Englands Fußball-Künstler haben im zweiten Spiel der WM-Titelmission einen Dämpfer kassiert, beim 0:0 gegen Ghana verzweifelten sie förmlich am Abwehrriegel des Gegners.
Und als sich doch urplötzlich die riesige Chance auf das 1:0 bot, schoss Kane den Ball freistehend übers Tor (86.). Dennoch haben die Three Lions als Tabellenführer der Gruppe L wie auch die Black Stars mit vier Punkten weiter gute Chancen aufs Weiterkommen.
"Es war so schwierig wie erwartet. Sie waren noch defensiver als im ersten Spiel", sagte Tuchel: "Wenn man nicht früh trifft, wird es ein Geduldsspiel. Am Ende dachten wir, dass wir sie haben. Da haben wir unseren Rhythmus gefunden, aber leider konnten wir uns nicht belohnen."
Die gegen Kroatien (4:2) noch so brillante Offensive stockte bei englischem Regenwetter in Foxborough erstaunlich gegen den tiefstehenden Gegner. Im abschließenden Gruppenspiel geht es am Samstag (23:00 Uhr im Liveticker) gegen Panama, Ghana trifft parallel auf Kroatien.
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Fußball: Trainer Thomas Tuchel bei der WM 2026 beim Spiel seiner Engländer gegen Ghana

Fotocredit: Getty Images

Buhrufe gegen Partey

Englands Mission ist klar: 60 Jahre nach dem bislang einzigen Triumph soll der zweite WM-Titel her. Nationaltrainer Tuchel veränderte sein Team im zweiten Gruppenspiel auf zwei Positionen in der Abwehr. Marc Guehi und Djed Spence rückten für John Stones und Nico O'Reilly in die Startelf.
Bei Ghana stand Rückkehrer Thomas Partey im Fokus. Der Mittelfeldspieler vom FC Villarreal hatte wegen Vergewaltigungsvorwürfen gegen ihn nicht nach Kanada einreisen durfte, wo das 1:0 gegen Panama in Toronto ausgetragen wurde.
Schon als sein Name bei der Aufstellung verlesen wurde, waren erste Buhrufe aus dem Publikum zu vernehmen.
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Bellingham appelliert an Team und Medien: "Nicht zu negativ werden"

Quelle: Perform

Bellingham mit 50. Länderspiel für England

In Jude Bellinghams 50. Länderspiel begannen die Engländer vor den Augen von Ikone David Beckham zwar spielbestimmend, aber zu statisch. Tuchel gab an der Seitenlinie gestenreich Kommandos, Kane war trotzdem kaum ins Spiel eingebunden.
Ghana igelte sich in der Defensive ein, für den Favoriten entwickelte sich ein Geduldsspiel mit teils ruppiger Zweikampfführung.
Ein wuchtiger Freistoß von Arsenal-Star Declan Rice (14.) brachte den ersten Hauch von Gefahr, strich aber knapp über die Latte. "Schnell, schnell, schnell", lautete eine von Tuchels Anweisungen in der ersten Trinkpause.
Erneut Rice (37.) vergab per Kopf die nächste Gelegenheit, erst kurz vor der Pause kam Kane zu einem Abschluss, wurde aber geblockt.
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Fußball: Harry Kane bei der WM 2026 im Spiel England gegen Ghana am Boden

Fotocredit: Getty Images

O'Reilly scheitert an der Latte

Nach dem Seitenwechsel wagte sich Ghana etwas mehr aus der Deckung, viel mehr Platz bot sich den Engländern dennoch nicht. Es mangelte weiter an Tempo und Ideen.
Bei einem Konter der Afrikaner musste Torhüter Jordan Pickford im Duell mit Prince Kwabena Adu alles riskieren (67.).
In der Schlussphase vergab Adu eine weitere Chance (79.), dann köpfte Nico O'Reilly (86.) an die Latte, den Nachschuss aus fünf Metern schoss Kane deutlich drüber.
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Quelle: SNTV


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