WM 2026 - Julian Nagelsmann gibt erste Kaderdetalis preis: Kimmich rechts hinten, Goretzka wohl mit Stammplatz

Bundestrainer Julian Nagelsmann hat bereits weit vor der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko die ersten Kaderdetails preisgegeben. Die Entscheidung bezüglich Joshua Kimmichs Rolle im DFB-Team ist gefallen, ein weiterer Bayern-Star darf sich bereits knapp drei Monate vor der WM Hoffnungen auf einen Stammplatz machen. Oliver Baumann kann sich auf die Rolle der Nummer eins einstellen.

Leon Goretzka (r.) hat bei der WM gemeinsam mit Joshua Kmmich und Nick Woltemade einiges vor

Fotocredit: Getty Images

Im Interview mit dem "kicker" war die Personalie Kimmich bei Nagelsmann schnell abgehakt: "Ja, dabei bleibt es", antwortete der Bundestrainer auf die Frage, ob der Kapitän als Rechtsverteidiger aufläuft.
Dadurch das der Bayern-Star dadurch eine Lücke auf der Sechserposition lässt, darf sich ein Teamkollege freuen: "Stand jetzt wird Leon Goretzka trotz weniger Spielzeit bei Bayern gute Chancen haben, zu spielen und eine ähnliche Rolle zu haben wie in der WM-Quali", sagte Nagelsmann.
Goretzka, der seinen Stammplatz beim Rekordmeister an Aleksandar Pavlovic verlor, zeigte in der Nationalmannschaft durch die Bank weg starke Leistungen. In den letzten fünf Partien kam der 31-Jährige allerdings nur 92 Minuten zum Einsatz.
Neben Goretzka wird es wohl auf einen Zweikampf zwischen Pavlovic und Felix Nmecha von Borussia Dortmund hinauslaufen: "Wir brauchen für den offensiveren Part ein etwas anderes Profil, aber einer von beiden hat auf jeden Fall gute Chancen zu spielen", sagte Nagelsmann.
Angelo Stiller dagegen scheint nach seiner Nicht-Nominierung beim letzten Lehrgang den nächsten Rückschlag hinnehmen zu müssen.

Wer steht bei der WM im Tor?

Das Tor wird aller Voraussicht nach Oliver Baumann auch bei der WM hüten: "Natürlich wird Oli im März im Tor stehen und wird es wieder gut machen. Ich habe bei der Auslosung der Nations League schon gesagt, dass die eine Komponente die mit Marc ist und die andere, dass Oli es herausragend gut gemacht hat", erklärte Nagelsmann, ließ Marc-André ter Stegen nach einer erneuten Verletzung aber immer noch eine Hintertür offen.
Ähnlich sieht das bei Antonio Rüdiger aus, der zuletzt in der Nationalmannschaft der Abwehrchef war, aber im letzten Jahr immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen hatte.
"Ich habe ein super Verhältnis zu Antonio, einen guten Austausch über alle Facetten, in welcher Rolle er zurückkommen kann oder auch nicht zurückkommt, weil er nicht fit ist. Er hatte große Probleme mit seinem Knie", sagte der Bundestrainer.
Vor der Kadernominierung für die WM gibt es noch je ein Testspiel in der Schweiz (27. März) und gegen Ghana (30. März). Die meisten Spieler, die für die Spiele nominiert werden, können auf eine WM-Teilnahme hoffen.
"Der Kader wird dem, mit dem wir zur WM reisen wollen, schon sehr ähneln. Natürlich kann sich auch danach noch etwas ändern, aber generell ist die Grundidee, dass der März-Kader und das WM-Aufgebot artverwandt sind", sagte Nagelsmann.
(mit SID)
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Quelle: Perform


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