WM 2026: Manuel Neuers langes Warten aufs Comeback im DFB-Tor - Wade von deutscher Nummer eins zwickt weiter

Der Zeitpunkt des Comebacks von Manuel Neuer in der DFB-Auswahl ist immer noch offen. Wer hütet also beim WM-Auftakt das deutsche Tor? Wird der an der Wade angeschlagene nicht rechtzeitig für das letzte WM-Testspiel gegen die USA fit, käme es zum WM-Auftakt gegen Curacao zu einem Kaltstart für den Weltmeister von 2014. Die Chancen steigen, dass am Samstag wieder Oliver Baumann im Tor steht.

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Manuel Neuer macht einen Strandspaziergang mit Jonas Urbig. Manuel Neuer nimmt seine "TikTok"-Fans mit auf die WM-Reise. Manuel Neuer wird von Kai Havertz gelobt.
Nachrichten über den Sensations-Rückkehrer in die deutsche Nationalmannschaft gab es nach der Ankunft in Chicago einige, doch die drängendste Frage ist weiterhin offen: Wann gibt Manuel Neuer sein Comeback im DFB-Tor?
Die Wade der Nation zwickt immer noch ein bisschen, der 40-Jährige befinde sich weiterhin "im Belastungsaufbau", ließ der Deutsche Fußball-Bund vor dem Spiel gegen die USA am Samstag (20:30 Uhr im Liveticker) wissen.
Ob Neuer im Soldier Field nach 701 Tagen wieder im Tor des viermaligen Weltmeisters steht, darf zumindest bezweifelt werden.
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Dabei hatten die Fans bei der Verabschiedung auf dem DFB-Campus am vergangenen Montag noch große Hoffnung geschöpft. Neuer sprintete kraftvoll und hechtete ein paar Bällen hinterher, doch bis zum Donnerstag war er noch immer nicht ins Mannschaftstraining eingestiegen.
Julian Nagelsmann verfolgt eine klare Linie und sieht Neuer "voll im Soll". Ein Risiko will der Bundestrainer aber weiter nicht eingehen.

Keine Panik wegen Wadenproblemen

Neuer ist schließlich in dieser Saison schon einmal zu schnell zurückgekommen. Mitte Februar pausierte er nach seinem zweiten Muskelfaserriss in dieser Spielzeit nur 16 Tage, nach seiner Rückkehr ins Tor erlitt er nur wenige Tage später den dritten und fiel 24 Tage aus.
Die neuen Wadenprobleme sind am Samstag drei Wochen alt. In Panik verfällt im DFB-Lager deswegen aber niemand. Dennoch wäre ein Einsatz gegen die USA ein körperlicher Härtetest für den Weltmeister von 2014. Ansonsten müsste er beim Turnierauftakt am 14. Juni in Houston gegen Außenseiter Curacao einen Kaltstart hinlegen.
Havertz würde sich jedenfalls über eine schnelle Rückkehr von Neuer freuen. Dieser sei schließlich "der beste Torwart, den ich in meiner Karriere erlebt habe". Der Offensivspieler bezeichnete aber auch Oliver Baumann als "überragenden Torhüter". Gut möglich, dass der von Nagelsmann zurückversetzte Hoffenheimer auch am Samstag wieder im Tor steht und Neuer weiter für andere Nachrichten sorgt.
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(SID)
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