IOC-Präsident Thomas Bach bestätigte: "Die Qualifikationsregeln wurden vom Weltverband der Gewichtheber (IWF) festgelegt, noch bevor die Qualifikationswettbewerbe für Olympia losgingen. Diese Regeln gelten und man kann sie nicht während laufender Events verändern."
Der 67-Jährige erklärte auch: "Zugleich befindet sich das IOC aktuell in einer Untersuchungsphase. Die Regeln werden begutachtet und es soll einige Richtlinien geben, keine Regeln. Denn das ist ein Thema, bei dem es nicht die eine richtige Lösung gibt. Es ist von Sportart zu Sportart unterschiedlich."
Hubbard darf im Gewichtheben der Frauen antreten, nachdem sie Testosteronwerte unterhalb der vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) geforderten Schwelle aufweisen konnte.
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In der 125-jährigen Geschichte der Olympischen Spiele wird die Neuseeländerin, die 2012 zur Frau wurde, somit als erste Transgender-Sportlerin teilnehmen.

Große Unterstützung für Laurel Hubbard

Bereits seit 2004 wäre dies eigentlich laut Olympia-Regularien möglich gewesen. Hubbard tritt in Tokio in der Gewichtsklasse über 87 kg an und ist dort in der Weltrangliste auf Position 15 gerankt. Von vielen Fans und auch Athleten erhielt die 43-Jährige bereits bei ihrer Nominierung Unterstützung.
"Dass Laurel Hubbard die erste Transgender-Athletin bei Olympia wird, hat eine große Bedeutung - für die gesamte Transgender-Gemeinschaft, aber auch für mich persönlich. Ich habe fast ein Jahrzehnt meines Lebens daraufhin gearbeitet, dass dieser Moment möglich wird", schrieb etwa Trans-Triathlet Chris Mosier auf Twitter.
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(mit SID)

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