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Masters: Golfstar Phil Mickelson nach Wirbel um Saudi-Arabien-Aussagen erstmals seit 1994 nicht am Start
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Publiziert 22/03/2022 um 10:09 GMT+1 Uhr
US-Golfstar Phil Mickelson tritt nach dem Wirbel um seine Aussagen über Saudi-Arabien und die PGA erstmals seit fast 30 Jahren nicht beim Masters in Augusta an. Bei einem Update der Teilnehmerliste wurde der sechsmalige Major-Sieger am Montag (Ortszeit) auf die Liste der früheren Turniergewinner gesetzt, die in Georgia (7. bis 10. April) fehlen werden. Seit 1995 war Mickelson stets dabei gewesen.
Nicht beim Masters: Phil Mickelson
Fotocredit: SID
Phil Mickelson ist abgetaucht. Kein Post bei Instagram, kein Interview, die selbst verordnete Auszeit hält an, und es wird bis zur Rückkehr des US-Golfstars wohl noch eine Weile dauern. Sein Name fehlt nun auch auf der Liste für das Masters in Augusta, Lefty muss nachdenken.
Seit 1995 hat Mickelson immer beim Major in Georgia gespielt. Als 24-Jähriger gab er damals sein Debüt und wurde Siebter, jetzt tritt der Amerikaner nach dem jüngsten Wirbel um seine Aussagen über Saudi-Arabien und die Tour-Organisation PGA nicht beim Turnier an, das er dreimal gewann (2004, 2006, 2010).
Bei einem Update der Teilnehmerübersicht wurde der sechsmalige Major-Gewinner am Montag (Ortszeit) auf die Liste der früheren Sieger gesetzt, die vom 7. bis 10. April im Augusta National Golf Club fehlen werden. Ob Mickelson zurückzog oder ausgeladen wurde, ist nicht bekannt - Ersteres aber wahrscheinlicher.
Genau vier Wochen ist es mittlerweile her, dass Mickelson in den Sozialen Medien wortreich um Vergebung bat. Er brauche "dringend Zeit, um sich seinen Liebsten zu widmen" und daran zu arbeiten, "der Mann zu sein, der ich sein will", schrieb Mickelson. Vorausgegangen war ein folgenreiches Gespräch.
Mickelson: Biografie-Gespräch mit Folgen
Der Kalifornier plauderte mit Autor Alan Shipnuck, dessen Buch über Mickelson mit dem Titel "Phil: Die mitreißende (und nicht autorisierte!) Biografie des schillerndsten Golf-Superstars" Mitte Mai erscheinen wird. Mickelson redete über die geplante und von Saudi-Milliarden finanzierte neue Turnierserie im Golf, über die Saudis an sich ("scary motherfuckers") und die PGA ("manipulativ").
Warum Mickelson dachte, dass Shipnuck damit nicht an die Öffentlichkeit geht, ist ein Rätsel. Der Biograf tat es jedenfalls, und Mickelson geriet in die Defensive. Wann sich der 51-Jährige wieder aus der Deckung wagt, ist offen. Auch, ob er im Mai bei der PGA Championship in Tulsa/Oklahoma seinen Titel verteidigen wird. Im Vorjahr hatte Mickelson als ältester Spieler ein Major gewonnen.
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(SID)
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Quelle: Perform
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