Handball-EM: Andreas Wolff glaubt an ein gutes Abschneiden von Deutschland

Torhüter Andreas Wolff glaubt wenige Tage vor Beginn der Handball-EM an die Halbfinal-Chance der deutschen Mannschaft. "Das haben wir für uns als klares Ziel ausgegeben und wenn ich mir unser Team anschaue, bin ich sicher, dass wir dieses Ziel erreichen werden, solange wir zusammen unsere Stärken ausspielen", sagte der 28-Jährige dem Nachrichtenportal "t-online.de".

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Die große Stärke des Teams von Bundestrainer Christian Prokop sei der Abwehrverbund. "Das Zusammenspiel aus Abwehr und Torhütern wird auch bei dieser EM eine große Rolle spielen", sagte Andreas Wolff, der seit Sommer beim polnischen Meister KS Kielce unter Vertrag steht und beim deutschen EM-Triumph 2016 in Polen der große Rückhalt war. Man wolle die Gegner "verunsichern und frustrieren, indem wir sie lange ohne eigenen Torerfolg spielen und dann im Gegenzug den Ball aus ihrem Tornetz holen lassen".
Dem Konzept der paneuropäischen EM mit Spielorten in Norwegen, Österreich und Schweden steht Wolff eher skeptisch gegenüber. Es sei speziell für die Bundesligaspieler, die durch Champions-League-Partien ohnehin ständig auf Reisen sind, ein großer Aufwand:
Die DHB-Auswahl kommt am 2. Januar in Frankfurt am Main zur unmittelbaren Turnier-Vorbereitung zusammen und startet nach Länderspielen gegen Island (Mannheim, 4. Januar, 17.20 Uhr) und Österreich (Wien, 6. Januar, 14.40 Uhr) in die EM. In der Gruppenphase trifft Deutschland im Spielort Trondheim auf die Niederlande (9. Januar/18.15 Uhr), Spanien (11. Januar/18.15 Uhr) und Lettland (13. Januar/18.15 Uhr).
(SID)
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