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Spektakuläres Comeback? Jogi Bitter könnte zur EM 2020 fahren
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Publiziert 18/12/2019 um 12:03 GMT+1 Uhr
Torhüter Johannes Bitter steht neun Jahre nach seinem Rücktritt womöglich vor einem spektakulären Comeback in der Handball-Nationalmannschaft. Der Weltmeister von 2007 darf sich berechtigte Hoffnungen auf einen der 18 Kaderplätze für die Europameisterschaft im Januar machen, die Bundestrainer Christian Prokop am kommenden Freitag vergibt. "Bitter spielt eine Rolle", so Prokop im "SID"-Interview.
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Der Bundestrainer weiter: "Er ist nicht nur eine Backup-Nominierung, auf keinen Fall." Bitter bringe "konstant starke Leistungen in Stuttgart. Zudem ist er ein Spieler mit einer gewissen Aura und großer Erfahrung. Er ist ein ernstzunehmender Kandidat."
Bitter ist einer von vier EM-Anwärtern auf der Torhüter-Position. Neben dem Keeper vom Bundesligisten TVB Stuttgart hoffen noch Silvio Heinevetter (Füchse Berlin) und Dario Quenstedt (THW Kiel) auf den Platz an der Seite von Andreas Wolff, der für das Turnier in Norwegen, Österreich und Schweden gesetzt ist (Eurosport zeigt bis zu 18 EM-Spiele live im Free-TV). Eine Entscheidung gibt Prokop am Freitag bekannt, wenn er seinen Kader von 28 auf 18 Spieler reduziert.
Für Bitter wäre es das erste Turnier seit 2011
Bitter war nach der WM 2011 aus familiären Gründen aus der Nationalmannschaft zurückgetreten, er kehrte im Juni 2014 lediglich für die Play-offs der WM-Qualifikation zurück. Vor den ersten beiden Turnieren (EM 2018, WM 2019) unter Coach Prokop gehörte Bitter jeweils zum erweiterten Aufgebot, stand dann aber beide Male nicht im finalen Kader.
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(SID)
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