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"Müdes" Deutschland verpasst WM-Halbfinale knapp, aber der Olympia-Traum lebt noch

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Deutschland verliert gegen Norwegen

Fotocredit: Getty Images

VonEurosport
11/12/2019 Am 12:54 | Update 11/12/2019 Am 14:38

Die deutschen Handball-Frauen haben bei der Weltmeisterschaft in Japan das Halbfinale verpasst. Im entscheidenden Hauptrundenspiel unterlag Deutschland Norwegen mit 29:32 (16:17). Dadurch fiel das Team von Bundestrainer Henk Groener auf den vierten Rang zurück - und hat nun im Spiel um Platz sieben gegen Schweden ein Endspiel für ein Ticket für das Olympia-Qualifikationsturnier vor der Brust.

Statt nach der ersten Medaille seit WM-Bronze 2007 zu greifen, geht es für die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) am Freitag (6.30 Uhr bei sportdeutschland.tv) gegen Schweden um Platz sieben und die Fortsetzung des Olympia-Traums. Beste deutsche Werferin am Mittwoch gegen Norwegen war Emily Bölk mit sechs Treffern. Ein Remis hätte zum ersten Halbfinal-Einzug bei einer WM seit zwölf Jahren gereicht.

Ein Remis hätte der deutschen Mannschaft zum ersten Halbfinal-Einzug bei einer WM seit zwölf Jahren gereicht. Dort spielen am Freitag andere um die Medaillen. Der Olympiasieger Russland trifft nach einer makellosen Bilanz von acht Siegen in acht Begegnungen auf die Niederlande, Norwegen spielt gegen Spanien um den Einzug ins Endspiel am Sonntag.

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Der Offensive fehlt die Durchschlagskraft

"Es ist enttäuschend, dass wir es nicht geschafft haben", sagte Coach Groener:

Wir waren insgesamt nicht fit genug. Man hat gemerkt, die Mädels waren richtig müde. Das ist sehr schade. Norwegen hat ein starkes Spiel gemacht, aber wir haben denen das Leben richtig schwer gemacht bis zum Schluss. Jetzt gilt es, zu regenerieren und vorzubereiten auf das letzte Spiel.

Im umgebauten Aqua Dome in Kumamoto hielt das deutsche Team die Partie gegen den norwegischen Olympiasieger von 2008 und 2012 bis in die Schlussphase spannend. Trotz eines unkonzentrierten Starts und fünf schnellen Gegentoren zu Beginn der zweiten Halbzeit (17:22) kämpften sich die DHB-Frauen wieder heran und hatten bis zum 29:31 (59.) alle Chancen auf eine weitere Überraschung.

Doch am Ende fehlte im achten Turnierspiel vor allem in der Offensive die Durchschlagskraft. Mehrfach hatte Deutschland die Möglichkeit, auf ein Tor zu verkürzen, blieb aber an der norwegischen Deckung hängen.

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