Von Beginn an standen in Oldenburg die beiden Abwehrreihen im Vordergrund. So dauerte es fast drei Minuten, bis der erste Treffer der Partie vermeldet werden konnte.

Besonders die 6:0-Deckung der HSG Bensheim/Auerbach bereitete der VfL Oldenburg zunächst enorme Probleme. Nach zehn Minuten konnten sich die Gäste aus Südhessen erstmals eine Zwei-Tore-Führung erspielen (5:3).

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Es entwickelte sich in der Folge eine temporeiche Partie, jedoch ließen beide Offensivreihen ein ums andere Mal aussichtsreiche Möglichkeiten liegen.

Die auffälligsten Akteurinnen aufseiten der Gäste waren Lisa Friedberger und Ines Ivancok im Rückraum, die immer wieder für Gefahr sorgten und Bensheim eine knappe 11:10-Halbzeitführung bescherten.

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Auerbach dominiert die Schlussphase

Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischte aber Oldenburg, die nach 37 Minuten nach langer Zeit wieder ausgleichen konnten (14:14). In der entscheidenden Phase der Partie schaltete der Favorit aus Bensheim jedoch einen Gang höher und baute die Führung sukzessive aus. Knapp zehn Minuten vor dem Ende betrug der Vorsprung drei Tore (25:22).

Oldenburg versuchte noch mal alles und brachte vermehrt die siebte Feldspielerin aufs Feld. In der Offensive leisteten sich die Norddeutschen aber zu viele leichte Fehler, was die Flames in einen Fünf-Tore-Vorsprung ummünzten.

Am Ende stand so ein leistungsgerechter 28:23-Erfolg für den neuen Tabellenführer der Handball-Bundesliga.

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