U21-WM: Deutschland nach überzeugendem Sieg gegen Dänemark im Halbfinale der Weltmeisterschaft

Das deutsche U21-Nationalteam ist bei der WM in Deutschland und Griechenland ins Halbfinale eingezogen. Die Auswahl von Bundestrainer Martin Heuberger bezwang Dänemark nach einer starken Vorstellung in der Berliner Max-Schmeling-Halle mit 31:26 (17:11). Im Kampf um den Finaleinzug treffen die DHB-Junioren am Samstag auf Serbien. "Es ist eine unfassbare Erleichterung", sagte Torhüter David Späth.

Erst Zaubertor, dann Party: DHB-Team macht Halbfinale klar

Quelle: Eurosport

Der Traum lebt: Die deutschen U21-Handballer haben ihre Titelambitionen bei der Heim-WM eindrucksvoll unterstrichen und sind ins Halbfinale gestürmt.
"Die Mannschaft hat eine tolle Entwicklung genommen und aus den Schwächephasen gegen Kroatien und Frankreich gelernt. Wir haben heute deutlich weniger Angriffe zu schnell abgeschlossen, in dem Punkt sehe ich eine deutliche Entwicklung. Wir sind ruhiger geworden, haben gelernt, den Vorsprung zu verwalten", lobte Bundestrainer Martin Heuberger seine Mannschaft.
Rückraumspieler Nils Lichtlein mit sieben Treffern und der überragende Keeper David Späth waren in der Max-Schmeling-Halle die Sieg-Garanten für die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB), die mit weißer Weste in die K.o.-Runde eingezogen war und als Favorit auf den Titel gilt.
Für den deutschen Nachwuchs wäre es nach 2009 (in Ägypten) und 2011 (in Griechenland) der dritte WM-Triumph.

Deutschland mit perfektem Start gegen Dänemark

"Wir holen den Titel, davon bin ich überzeugt", hatte sich Eurosport-Experte Bob Hanning bereits vor dem Viertelfinale festgelegt - und die deutsche Mannschaft kam gegen den Nachwuchs von Weltmeister und Olympia-Silbermedaillengewinner Dänemark perfekt ins Spiel.
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"Schöne Jonglage": Lichtlein schenkt Dänemark ein

Quelle: Eurosport

Nach einer schnellen 3:0-Führung hielt die deutsche Mannschaft angetrieben von Kapitän Renars Uscins (Hannover) und Lichtlein (Füchse Berlin) einen kontinuierlichen Vorsprung, gegen das variable Offensivspiel von Heubergers Team fanden die Dänen keine Lösungen.
Vor den Augen von Bundestrainer Alfred Gislason spielte sich dann auch Späth (Rhein-Neckar Löwen) mit starken Paraden immer mehr in den Fokus, zur Halbzeit stand eine Sechs-Tore-Führung.
Nach dem Seitenwechsel verwaltete die DHB-Auswahl den Vorsprung clever, bei beiden Teams fehlte nun die letzte Durchschlagskraft. Späth hielt den Vorsprung mehrfach fest.

Kapitän Uscins: "Das wichtigste Spiel des Turniers"

"Wir hatten keine Wellen mehr im Spiel, sondern waren von Anfang bis Ende komplett fokussiert", befand Rückraumspieler Moritz Sauter.
"Wir wollten um die Medaillen kämpfen, daher war das heute das wichtigste Spiel des Turniers, wo sich entscheidend, wohin es geht. Wir hatten eine Bombenabwehr, halten Dänemark auf Abstand und in der zweiten Halbzeit haben wir aus den Hauptrundenspielen gelernt", freute sich Kapitän Renars Uscins.
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Gefühlsexplosion in Berlin: Späth holt Siebenmeter raus

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Späth war "froh, dass wir unsere Leistung 60 Minuten auf die Platte bringen konnten, auch wenn wir ein paar Fehler gemacht haben - das gehört dazu. Wir haben weiter gemacht und Vollgas gegeben", so der überragende DHB-Torhüter.
Am Samstag kommt es nun um 18:00 Uhr zum Halbfinal-Showdown gegen Serbien, das Sauter als "robust und körperlich" einstuft. "Sie hatten heute auch einen sehr guten Torhüter, da müssen wir genauso fokussiert rangehen wie heute, um dann ins Finale einzuziehen."
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(mit SID)
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