Olympia 2021: Leonie Beck verpasst über 10 km im Freiwasser eine Medaille - Ana Marcela Cunha gewinnt

Schwimmerin Leonie Beck hat im Freiwasserrennen der Olympischen Spiele in Tokio eine Medaille nur knapp verpasst. Die 24-Jährige aus Würzburg schlug nach einem beherzten Rennen über zehn Kilometern im Odaiba Marine Park in der Tokioter Bucht als Fünfte an. Zu Bronze fehlten der WM-Dritten über fünf Kilometer lediglich 2,6 Sekunden. Gold ging an Doppel-Weltmeisterin Ana Marcela Cunha aus Brasilien.

Freiwasserschwimmen in Tokio

Fotocredit: Getty Images

Cunha kam in 1:59:30,8 Stunden vor der niederländischen Rio-Olympiasiegerin Sharon van Rouwendaal, die von Bundestrainer Bernd Berkhahn trainiert wird, und der Australierin Kareena Lee ins Ziel.
"Es ist besser gelaufen als gedacht. Ich habe alles versucht, alles riskiert", sagte Beck, die sich nach 7,5 Kilometern an die Spitze gesetzt und das Feld außeinander gezogen hatte, "vielleicht hätte ich eine Gerade später anziehen sollen, aber ein fünfter Platz bei Olympischen Spielen ist sehr, sehr gut. Ich kann stolz drauf sein."
Bi einer offiziellen Wassertemperatur von 29,3 Grad kam die Magdeburgerin Finnia Wunram nach insgesamt sieben Runden im Schatten der berühmten Regenbogenbrücke auf den zehnten Platz.
"Ich hatte mir ein bisschen mehr erhofft", gab die 25-Jährige zu, "das Wasser war sehr warm, es waren sehr schwierige Bedingungen."
Laut Berkhahn stieg die Wassertemperatur während des Rennens auf über 30 Grad.
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(mit SID)
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Sprint nach Marathon: Finale der Frauen im 10 km Freiwasserschwimmen

Quelle: Eurosport

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