Olympia 2021: Geruchsprobleme auf der Sportanlage für Freiwasserschwimmer in der Bucht von Tokio

Die Sportstätte für die Olympischen Triathlon- und Freiwasserschwimmwettbewerbe hat ein Problem mit der Wasserqualität. Einem Bericht des Portals "Asahi" zufolge gibt es bereits Beschwerden über den Geruch. Die japanische Zeitung zitiert einen Athleten mit den Worten: "Es riecht wie eine Toilette". Am Austragungsort in der Bucht von Tokio gab es bereits in der Vergangenheit Probleme.

In der Bucht von Tokio finden die Triathlon- und Freiwasserschwimmenwettbewerbe statt

Fotocredit: Getty Images

Im August 2019 wurden die Schwimmwettbewerbe im Rahmen des Paratriathlon-Weltcups in der Bucht von Tokio abgesagt.
Der Grund: Die Höhe der gemessenen E. coli-Bakterien war doppelt so hoch wie die von den Wettkampfveranstaltern erlaubten Grenzwerte.
Für die Olympischen Spiele gibt das Organisationskomitee aber an, die E. coli-Werte seien innerhalb der "vereinbarten Grenzwerte". Die japanische Zeitung "Asahi" zitiert indes einen Athleten, der sich mit drastischen Worten über den Geruch vor Ort beschwert.
Schon in der Vergangenheit gab es Probleme mit Wasserqualität, Geruch und dem Risiko von Abwasserlecks in der Bucht von Tokio.

Planungsdirektor: Wasser sicher für Athleten

Die Veranstalter reagierten vor den Spielen und schütteten 22.200 Kubikmeter Sand in die Bucht, um wasserreinigende Organismen zu unterstützen.
Es wurde sogar ein Polyesterschirm aufgestellt, der Abwasser aufnehmen sollte, um die Bucht vor E. coli-Bakterien zu schützen. Der Planungsdirektor von Tokio 2020, Koichi Yajima, beteuert, dass das Wasser für die Athleten sicher sei.
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Quelle: Eurosport

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