Leichtathletik-EM in Rom 2024: Schweizer 4x100m-Frauen-Staffel läuft ohne Stab ins Ziel - und wird disqualifiziert
Update 13/06/2024 um 09:55 GMT+2 Uhr
Kuriose Szene in der Staffel über 4x100 Meter der Frauen bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Rom: Das Schweizer Quartett mit Géraldine Frey, Salomé Kora, Leonie Pointet und Sarah Atcho-Jaquier überquerte ohne Staffelstab die Ziellinie. Schlussläuferin Atcho-Jaquier erklärte später im Interview mit dem Schweizer Fernsehen "SRF", dass sie den Stabverlust nicht einmal bemerkt hatte.
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Quelle: Eurosport
Im Kampf um Bronze gegen die Niederlande kam es zu einer leichten Berührung zwischen der 29-Jährigen und der niederländischen Schlussläuferin Tasa Jiya. Dabei ging kurz vor dem Ziel der Stab verloren.
Das Schweizer Quartett wurde anschließend disqualifiziert, weil der Stab über die Ziellinie gebracht werden muss. Zumindest ging dadurch keine Medaille verloren: Bronze hatten sich ohnehin die Niederländerinnen gesichert.
"Ich habe nicht gemerkt, dass ich den Stab verloren habe. Ich habe nur den Kontakt mit der Holländerin gespürt", sagte die enttäuschte Atcho-Jaquier.
Kora spekulierte zunächst darauf, dass wegen Behinderung Protest gegen das Ergebnis eingelegt werde. "Ich hoffe, die Trainer schauen sich das nochmals an", so die 30-Jährige.
Kein Protest vom Schweizer Team
Die Entscheidung blieb allerdings bestehen. Auf einen Protest wurde verzichtet.
Die nächste Chance auf ein Top-Ergebnis hat das Quartett bei den Olympischen Spielen in Paris (ab 26. Juli live bei Eurosport und discovery+), für die sich die Eidgenossinnen bereits sicher qualifiziert haben.
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