"Ich bin wirklich glücklich", sagte Krause: "Nach der ganzen Reiserei habe ich einige Blessuren mitgenommen und bin müde. Ich wünschte, mir hätte ein bisschen weniger wehgetan, dann hätte ich vielleicht ganz vorne mitlaufen können."
Beim Sieg der Kenianerin Norah Jeruto (8:53,65), die nicht in Tokio am Start war, lief die 29 Jahre alte Krause (Trier) um 3,31 Sekunden an ihrem deutschen Rekord vorbei und war in einem rasanten Rennen ohne großes Taktieren mehr als sechs Sekunden schneller als in Tokio. Krause ließ Olympiasiegerin Peruth Chmeutai (Uganda) hinter sich, die in 9:10,87 Siebte wurde.
Jeruto lief am Schauplatz der kommenden Weltmeisterschaften, die wegen der Verlegung der Olympischen Spiele von Tokio von Anfang August 2021 auf den Juli 2022 verschoben wurden, die drittbeste Zeit der Geschichte. Vom Weltrekord ihrer Landsfrau Beatrice Chepkoech (8:44,32) war sie allerdings ein ganzes Stück entfernt.
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Neben Krause war aus dem deutschen Team am Samstag nur Dreispringer Max Heß am Start. Der Ex-Europameister aus Chemnitz musste sich beim Erfolg von Olympiasieger Pedro Pablo Pichardo (Portugal/17,63 m) mit dem siebten und letzten Platz (16,72) begnügen.
Bereits im "Vorprogramm" am Freitagabend hatte die WM-Dritte Konstanze Klosterhalfen (Leverkusen) Platz vier über zwei Meilen belegt und in 9:18,16 Minuten eine europäische Bestzeit aufgestellt. Offizielle Rekorde werden über die selten gelaufene Distanz nicht geführt.
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(SID)

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