Bei den Weltmeisterschaften in London war Krause schon auf dem ersten Kilometer unverschuldet gestürzt und hatte alle Medaillenchancen eingebüßt.
Abgeschlagen lief sie das Rennen zu Ende und belegte Platz neun. Erst vergangenen Donnerstag beim Diamond-League-Meeting in Zürich hatte Krause den deutschen Rekord nur um 15 Hundertstelsekunden verpasst.

Weltrekord durch Semenya

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800-m-Weltmeisterin Caster Semenya (Südafrika) ist beim ISTAF in Berlin Weltrekord über die nicht olympischen 600 m gelaufen. Die 26-Jährige gewann in 1:21,77 Minuten vor der US-Amerikanerin Ajee Wilson (1:22,39) und Francine Niyonsaba (1:23,18) aus Burundi.
Die alte Bestmarke stammte noch aus dem Jahr 1997. Damals hatte die Kubanerin Ana Fidelia Quirot 1:22,63 Minuten für die Strecke gebraucht. In Berlin stand die ungewöhnliche Distanz auf Semenyas Wunsch auf dem Programm.

Robert gewinnt Harting-Duell

Der dreimalige Diskus-Weltmeister Robert Harting hat das Duell mit seinem Bruder Christoph für sich entschieden. Der London-Olympiasieger kam mit mäßigen 64,59 m auf Rang fünf und rangierte somit drei Plätze vor seinem Bruder, der bei den Sommerspielen in Rio de Janeiro im Vorjahr triumphiert hatte und nun schwache 62,83 m warf. Den Sieg im Olympiastadion holte der polnische Europameister Piotr Malachowski (67,18).
Bei den Weltmeisterschaften in London Anfang August hatte Robert Harting mit 65,10 m als Sechster eine Medaille klar verpasst. Zehn Tage später zeigte sich der 32-Jährige beim Meeting in Warschau mit 66,05 m leicht verbessert und distanzierte gar seinen Dauerrivalen Malachowski.
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