Leichtathletik-WM: DLV-Staffel optimistisch, Tatjana Pinto trainiert wieder

Die deutschen Sprinterinnen gehen trotz der bescheidenen Ergebnisse in den Einzelwettbewerben voller Optimismus in die 4x100-m-Staffel bei der Leichtathletik-WM in Doha. "Dass es im Einzel nicht geklappt, heißt nicht, dass es in der Staffel nicht klappen kann. Wir haben alle Bock, und das wird auch gut werden", sagte Gina Lückenkemper vor dem Vorlauf am Freitag.

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Die Berlinerin hatte nach ihrem deutlichen Halbfinal-Aus über 100 m über Rückenschmerzen und schwere Beine geklagt. Tatjana Pinto kämpfte in ihrem Halbfinale über 200 m, in dem für sie ebenfalls Schluss war, mit muskulären Problemen. "Sie haben wieder trainiert, waren auf der Bahn. Ich bin überzeugt, dass wir eine starke Staffel aufbieten können", sagte Bundestrainer Alexander Stolpe.

Jahresweltbestzeit beim ISTAF

Den deutschen Vierer werden voraussichtlich 200-m-Halbfinalistin Lisa-Marie Kwayie und die Leverkusenerin Yasmin Kwadwo, die in Doha noch ohne Einsatz ist, komplettieren. In dieser Besetzung war die deutsche Staffel beim ISTAF Anfang September in Berlin 41,67 Sekunden gelaufen, damit geht sie als jahresweltbeste an den Start. Die USA und Jamaika sind allerdings 2019 noch nicht in Bestformation angetreten.
"Wir haben gezeigt, was wir draufhaben. Sollten wir das auch in Doha hinkriegen, dann kann das Ganze wirklich großartig werden", sagte Lückenkemper. Die letzte WM-Medaille für eine deutsche Frauenstaffel gab es 2009 in Berlin mit Bronze.
Auch eine deutsche Männerstaffel um den deutschen Rekordhalter Julian Reus kämpft in den Vorläufen um den Finaleinzug. In den Einzelrennen über 100 m war kein DLV-Sprinter in Doha am Start. Steven Müller schied über 200 m im Vorlauf aus.
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