Leichtathletik-WM: Tajay Gayle gewinnt mit 8,69 Metern Gold im Weitsprung

Der Jamaikaner Tajay Gayle hat überraschend WM-Gold im Weitsprung geholt. Der 23-Jährige setzte sich mit einem Traumsatz auf 8,69 m souverän vor dem US-Amerikaner Jeff Henderson (8,39) durch und holte den ersten Titel bei den Wettbewerben in Katar für den Karibikstaat. Dritter wurde der kubanische Topfavorit Juan Miguel Echevarria (8,34), der als Jahresweltbester (8,65) gekommen war.

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Titelverteidiger Luvo Manyonga (Südafrika) musste sich mit Platz vier (8,28) begnügen, deutsche Weitspringer waren in Doha nicht am Start.

Drittgrößte Siegesweite

Gayle erzielte die drittgrößte Siegerweite bei einer WM. Besser waren nur Mike Powell im legendären Final-Duell von Tokio 1991, als er sich mit dem heute noch gültigen Weltrekord von 8,95 vor Carl Lewis (windunterstützte 8,91) durchsetzte, sowie Ivan Pedroso 1995 in Göteborg (8,70).
Bereits im ersten Durchgang hatte Gayle seine persönliche Bestleistung um 16 Zentimeter auf 8,46 gesteigert, ehe ihm im vierten Versuch die Siegesweite gelang. Gayle, der erster jamaikanischer Weitsprung-Weltmeister wurde, hat damit seine persönliche Bestleistung seit Anfang 2017 um sagenhafte 1,15 m gesteigert.
(SID)
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