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Leichtathletik-WM 2025: Gold für Hamish Kerr im Hochsprung - Faith Kipyegon stürmt zum Titel über 1500 Meter
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Publiziert 16/09/2025 um 16:36 GMT+2 Uhr
Olympiasieger Hamish Kerr hat sich zum neuen Weltmeister im Hochsprung 2025 gekürt. Der Neuseeländer überquerte bei den Titelkämpfen in Japan 2,36 Meter und setzte sich mit Weltjahresbestleistung gegen Woo Sang Hyeok aus Südkorea (2,34) durch. Bronze sicherte sich im Nationalstadion von Tokio derweil Jan Stefela (Tschechien/2,31) vor dem höhengleichen Ukrainer Oleh Doroshchuk.
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Quelle: Eurosport
Kerr profitierte bei seinem Triumph am vierten WM-Tag auch vom Pech der beiden Superstars des Hochsprungs: Gianmarco Tamberi (Italien) und Mutaz Barshim (Katar) hatten bei den vergangenen vier Weltmeisterschaften jeweils Gold unter sich aufgeteilt.
Doch diesmal waren die beiden Kumpel, die sich vor vier Jahren in Tokio Olympia-Gold geteilt hatten, nicht im Finale dabei.
Tamberi schied angeschlagen in der Qualifikation ebenso aus wie der deutsche Meister Tobias Potye (Köln), Barshim war verletzungsbedingt in Japan nicht am Start.
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WM: Weßel im Finale chancenlos
Nele Weßel hat beim Sieg von Weltrekordhalterin Faith Kipyegon über 1500 m den 14. Platz belegt. Die 25-Jährige aus Wiesbaden, die nachträglich ins Finale gerückt war, kam dort am Dienstag in 4:10,31 Minuten als Letzte ins Ziel.
Zuvor war Weßel am Sonntag im Halbfinale nach einer Rempelei mit Marta Zenoni nur auf Rang zwölf gelandet und damit eigentlich ausgeschieden. Nach der Disqualifikation der Italienerin schaffte sie jedoch den Sprung in den Endlauf, blieb dort aber deutlich über ihrer Bestzeit von 4:03,57 Minuten, die sie im Vorlauf am Samstag aufgestellt hatte.
Olympiasiegerin Kipyegon sicherte sich derweil in 3:52,15 Minuten ihren vierten WM-Titel über die 1500 m nach 2017, 2022 und 2023. Silber ging an ihre Landsfrau Dorcus Ewoi (3:54,92) vor der Olympia-Zweiten Jessica Hull (Australien/3:55,16). Die zweite DLV-Starterin Jolanda Kallabis war bereits im Vorlauf ausgeschieden.
WM in Tokio: Holloway verpasst Finale
Über 110 Meter Hürden verpasste Titelverteidiger und Olympiasieger Grant Holloway in 13,52 Sekunden im Halbfinale den Endlauf um die Medaillen.
In Abwesenheit des US-Amerikaners sicherte sich dann dessen Landsmann Cordell Tinch (12,99 Sekunden) Gold. Silber ging an Orlando Bennett (Jamaika/13,08) vor Tyler Mason (beide Jamaika/13,12).
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(SID)
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