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Leichtathletik-WM 2025: Robert Farken nach Protest im 1500-Meter-Endlauf nicht glücklich: "Hatte mir das anders vorgestellt"
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Publiziert 15/09/2025 um 22:30 GMT+2 Uhr
Robert Farken hat bei der Leichtathletik-WM in Tokio nach einem erfolgreichen Protest des Deutschen Leichtathletik-Verbandes den Endlauf über die 1500 Meter erreicht. Farken war auf der Zielgeraden von Olympiasieger Cole Hocker (USA) behindert worden. Allerdings hält sich seine Freude darüber in Grenzen. "Es fällt mir schwer, glücklich darüber zu sein", sagte der 27-Jährige bei "Sport1".
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Quelle: Eurosport
Als Begründung nannte Farken die letzte Phase des Rennens, die aus seiner Sicht "einfach nicht gut gelaufen" sei.
"Bis zur Zielgeraden lief es extrem gut. Auf der Gegengeraden der letzten Runde war ich noch nie so Herr meiner Sinne auf diesem Niveau. Ich wusste genau, was ich tue und hatte das Gefühl, das Rennen kontrollieren zu können., aber dann war es alles andere als schön", sagte er.
Cole Hocker hatte Farken beim Überholen auf den letzten 100 Metern so behindert, dass dieser keine Chance mehr auf einen der vorderen Plätze hatte.
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"In der Wiederholung sieht man sehr deutlich, wie unfair sich Hocker da durchsetzt und wie sehr er mich aus dem Rhythmus bringt. Das hat mir die ganze Kraft geraubt und war letztlich entscheidend dafür, dass ich nicht besser platziert war", erklärte Farken, der die Situation während des Rennens anders wahrgenommen hatte.
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Farken will Underdog-Rolle im Endlauf nutzen
"Aber wie es im Video aussieht, hätte es eigentlich für die Top 6 gereicht. Und dementsprechend glaube ich, dass ich es verdient habe, im Finale zu stehen und auch dahin gehöre", sagte er.
Im Finale am Mittwoch will er seine Underdog-Position nutzen. "Mir wird kaum jemand große Chancen einräumen. Aber genau das kann eine Stärke sein. Jetzt beginnt die Regeneration - und dann werde ich hoffentlich die Chance, die ich nicht habe, nutzen. Die Karten werden neu gemischt."
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