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Spionage-Skandal in der italienischen Leichtathletik: Bruder von Filippo Tortu soll Marcell Jacobs ausspioniert haben
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Publiziert 09/10/2025 um 18:42 GMT+2 Uhr
Kuriosum in der italienischen Leichtathletik: Der Bruder des Olympiasiegers Filippo Tortu ist am Donnerstag vom nationalen Verband FIDAL für drei Jahre gesperrt worden, nachdem er den Sprinter und zweimaligen Goldmedaillengewinner Marcell Jacobs ausspioniert hatte. So soll Giacomo Tortu, selbst früherer Leichtathlet, mithilfe einer Privatdetektei versucht haben, an Daten von Jacobs zu gelangen.
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Quelle: Eurosport
Damit habe er beweisen wollen, dass dieser gedopt sei.
Jacobs und Filippo Tortu hatten bei den Olympischen Spielen in Tokio mit der italienischen 4x100-m-Staffel sensationell Gold gewonnen. Jacobs triumphierte ebenso überraschend über die 100 m.
Giacomo Tortu wurde in zwei Punkten schuldig gesprochen. Die erste, 30 Monate lange Sperre erhielt er aufgrund "der Verletzung der Achtung und Einhaltung der satzungsmäßigen und gesetzlichen Vorschriften des Verbandes sowie der Grundsätze der Loyalität, Integrität, Fairness und Disziplin, die die Grundlagen des Sports bilden", wie die FIDAL mitteilte.
Den zweiten Verstoß, der eine sechs monatige Sperre zur Folge hat, die mit der ersten addiert wurde, begründete der Verband damit, dass "die Straftat begangen wurde, um eine andere Straftat zu begehen oder zu vertuschen oder um sich selbst oder anderen einen Vorteil zu verschaffen".
Die FIDAL stellte in ihrer Erklärung zudem klar, dass Filippo Tortu "mit der Initiative des Angeklagten nichts zu tun hatte".
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(SID)
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Quelle: Perform
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