Olympia 2024: Julian Weber hadert mit Platz sechs im Speerwerfen von Paris - "Bin echt ein bisschen schockiert"

Nach seinem sechsten Platz im Speerwerfen bei den Olympischen Spielen in Paris zeigte sich Speerwerfer Julian Weber im Interview bei Eurosport mit seiner Leistung unzufrieden. "Die Enttäuschung ist recht groß", sagte der Europameister von München. "Ich weiß gar nicht, was da los war. Ich bin echt ein bisschen schockiert." Weber warf den Speer auf 87,40 Meter. Zu Bronze fehlten ihm 1,14 Meter.

87,33 m im Speerwurf-Finale - Weber bringt sich in Stellung

Quelle: Eurosport

Olympiasieger wurde der Pakistani Arshad Nadeem mit 92,97 Metern, einer Weite, die nie zuvor ein Speerwerfer bei Olympia erzielte. Silber gewann der Inder Neeraj Chopra vor Anderson Peters aus Grenada.
Weber haderte trotz der guten Weite auch deshalb mit seinem Ergebnis, weil es im Einwerfen noch deutlich besser gelaufen sei. "Ich hatte die besten Würfe meines Lebens im Warmup gemacht, ganz entspannt. Ich habe da 90 Meter ohne viel Aufwand geworfen. Das macht mich fertig, dass ich nicht das umsetzen konnte, was ich drauf habe", sagte er.
Daran, dass Nadeem die Traumweite vorgelegt hatte, habe das nicht gelegen. "Ich habe mich auch von den 92 Metern nicht einschüchtern lassen. Ich dachte, ich gehe da mit Elan rein und wollte trotzdem locker bleiben", so Weber.
Stattdessen habe der Anlauf nicht ganz gepasst. "Mir hat es am Anfang ein bisschen in den Adduktor hineingezogen. Dann bin ich nicht mehr voll reingelaufen", sagte er. "Ich bin nicht in die Abwurfposition gekommen, die ich drauf habe. Ich habe keine Länge reinbekommen."
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Speerwurf-Finale: Pakistani Nadeem mit Mega-Weite

Quelle: Eurosport


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