Olympia 2024: Österreicher Raphael Pallitsch schimpft nach 1500-m-Debüt über Rüpel-Kollegen und beklagt wildes Rennen
VonLukas Fegers
Update 02/08/2024 um 15:24 GMT+2 Uhr
In Paris ist Raphael Pallitsch erstmals bei den Olympischen Spielen dabei, sein Debüt aber hat sich der österreichische 1500-m-Läufer sichtlich anders vorgestellt. Im dritten Vorlauf reichte es am Freitag nur zu Rang elf. Damit verpasste der 34-Jährige den direkten Halbfinaleinzug. Im Anschluss zeigte sich Pallitsch nicht nur enttäuscht, sondern auch äußerst angefressen von der Konkurrenz.
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Quelle: Eurosport
"So viel gestoßen und getreten wurde ich noch nie", echauffierte sich der EM-Sechste über die aus seiner Sicht mangelnde Fairness der anderen: "Es ist verrückt, asozial und unglaublich rücksichtslos. Da kann man Kampfsport zu sagen, es war wirklich wild."
Anfangs hatte es für den Österreicher noch gut ausgesehen, nach den ersten 200 Metern führte der Debütant. Spätestens ab der zweiten Runde aber musste Pallitsch im Stade de France Tribut zollen.
Seine Zeit von 3:38,20 Minuten bedeutete schließlich Platz Rang 37 unter 45 Startern, pro Vorlauf sicherten sich jeweils nur die ersten sechs das direkte Semifinalticket.
Auf Pallitsch wartet daher am Samstagabend die Hoffnungsrunde - etwas, worauf der Leichtathlet aber überhaupt keine Vorfreude verspürt.
Hoffnungslauf "absoluter Schwachsinn"
Der neu eingeführte Hoffnungslauf, redete sich Pallitsch in Rage, sei "absoluter Schwachsinn. Ich habe dann einen Lauf mehr und trete mit einem Tag weniger Pause gegen die an, die mich heute paniert haben."
Eigentlich wollte er sich diesen "kompletten Nonsense", diesen "kompletten Unfug" ersparen, sagte der Läufer und zeigte sich davon überzeugt, dass es den Modus zum ersten und letzten Mal geben werde.
Im Hoffnungslauf mit 27 Teilnehmern gibt es zwei Heats, die drei Besten qualifizieren sich jeweils im Nachsitzen für das Halbfinale am Sonntag. Daher wird es noch nervöser werden, vermutet Pallitsch.
Sollte ihm das Weiterkommen tatsächlich gelingen, sei es "gleichzeitig eine Bürde, eine Strafe", meinte der Österreicher - dennoch wolle er es schaffen: "Wenn ich dann hinterherlaufe, ist es mir wurscht."
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Quelle: Eurosport
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