Zum Abschluss der Olympischen Spiele in Tokio hat Morhad Amdouni für einen kleinen Skandal gesorgt. Der Franzose wischte beim Passieren einer Trinkstation mit der Hand alle Wasserflaschen in der ersten Reihe vom Tisch und griff sich die letzte verbliebene, wie die TV-Bilder bei Eurosport zeigten.
Dadurch gingen die hinter ihm laufenden Athleten, die diesen Tisch bei der Kilometermarke 28,4 angesteuert hatten, leer aus und mussten den nächsten Tisch ansteuern.
Bei über 30 Grad Celsius hatten viele Läufer Probleme mit den Bedingungen.
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Dem 2018er-Europameister über 10.000 Meter half die Aktion aber nur bedingt. Am Ende kam er als 17. ins Ziel. Außerdem sah er sich in den sozialen Medien zahlreichen Beleidigungen, unter anderem auf seinem Instagram-Account, ausgesetzt.
"Unglaubliches Verhalten", "furchtbare Aktion heute" und "unfairer Sportsmann" hieß es dort unter anderem.

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Twitter-User über Amdounis Aktion empört

Im Netz rief der Vorfall ebenfalls große Empörung hervor. Ein User forderte: "Amdouni verdient eine lebenslange Sperre für dieses grob unsportliche Verhalten."
Auch andere Zuschauer konnten die Szene nicht fassen. "Selten sieht man so ein dreistes Verhalten", schrieb ein Twitter-Nutzer.
In einem weiteren Tweet hieß es: "Wie sehr kann man das olympische Prinzip, Fairplay & Sportsgeist nicht verstehen? - Morhad Amdouni: Ja."
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Die weiteren Netzreaktionen zum Vorfall:
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