Besonders Nigerias Team ist betroffen, 10 der 23 gemeldeten Athleten dürfen nicht teilnehmen. Auch in Belarus, der Ukraine (jeweils 3), Äthiopien und Marokko (jeweils 1) sieht die AIU Verfehlungen. Bei zwei Sportlern aus Kenia wurden diese zudem bereits vor der Nominierungsfrist festgestellt, der nationale Verband konnte bei seiner Olympia-Nominierung entsprechend reagieren.
World Athletics stuft derzeit sieben Verbände in der Kategorie A ein und kennzeichnet sie damit als Doping-Risiko-Gebiete: Von ihnen gehe die derzeit höchste "Gefahr für die Integrität des Sports" aus. Neben den nun betroffenen Ländern gehört auch Bahrain dazu, das Königreich erfüllte allerdings für alle 13 gemeldeten Sportler die Standards.
Diese sehen für Verbände der Kategorie A während der zehn Monate vor einem Großereignis mindestens drei unangemeldete Dopingtests im Abstand von mindestens drei Wochen vor. Der AIU-Vorsitzende David Howman sieht bei den Verbänden unter besonderer Beobachtung zwar "signifikante Verbesserungen, es bleibt aber ein langer Weg. Mitarbeit ist wichtig, um die nötigen langfristigen Veränderungen zu zementieren."
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