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Olympia 2016 in Rio: Coubertin-Medaille für 5000-m-Läuferin Nikki Hamblin
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Publiziert 21/08/2016 um 13:49 GMT+2 Uhr
Die neuseeländische Olympia-Leichtathletin Nikki Hamblin wird für ihre Fairness und ihren besonderen Sportsgeist mit der selten vergebenen Pierre-de-Coubertin-Medaille des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) ausgezeichnet.
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Das berichtet die britische Tageszeitung "Telegraph".
Hamblin hatte im 5000-m-Lauf ihrer gestürzten US-Konkurrentin Abbey D'Agostino geholfen, anstatt ihr Rennen fortzusetzen. Beide beendeten den Lauf schließlich noch weit abgeschlagen, D'Agostino schwer von einer Verletzung am Knie gezeichnet. Beide bekamen einen Platz im Finale zugesprochen: D'Agostino konnte nicht antreten, Hamblin (28) wurde Letzte.
Erst 17 Athleten haben seit 1964 die Coubertin-Medaille erhalten, darunter der deutsche Weitspringer Luz Long posthum für sein freundschaftliches Verhalten gegenüber seinem US-Rivalen Jesse Owens während der Spiele von Berlin 1936.
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