Als der Sturz im zweiten Training passierte, fuhr Marc Marquez einige Meter hinter der LCR-Honda. "Ja, ich habe es gesehen, aber ich war zu weit weg. Jemand hatte einen schweren Sturz in Kurve 1. Als ich sah, dass es Cal war, habe ich sofort verlangsamt, weil ich auch einige brenzlige Momente hatte." Schon im Vormittagstraining waren Marquez und Dani Pedrosa gestürzt. Dazu ging auch Takaaki Nakagami zu Boden.
Dass vier Honda-Fahrer an einem Tag stürzen - noch dazu alle drei Fahrer mit der 2018er Maschine - war sehr merkwürdig. "Diese Frage", sagt Marquez, "haben wir uns in der Box auch gestellt." Laut dem Weltmeister ist der erste Sektor für die RC213V der schwierigste Abschnitt. "Ich verstehe dort den Vorderreifen nicht", meint er. "Zum ersten oder zweiten Mal in diesem Jahr bin ich gestürzt, ohne attackiert zu haben."
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Bradl möglicher Nachrücker

Crutchlow stürzte mit einem gebrauchten Medium-Vorderreifen und begann gerade seine dritte Runde. Pedrosa stürzte am Vormittag in Kurve 1 mit einem weichen Vorderreifen. Marquez ging im ersten Training mit einem neuen Medium-Vorderreifen zu Boden. Auch er befand sich zu Beginn seiner dritten Runde. Marquez und Pedrosa wollen mit Änderungen am Set-up ein besseres Gefühl für ihre RC213V finden.
Für Crutchlow ist das Phillip-Island-Wochenende vorbei. Wie lange er nach der Operation pausieren muss, ist derzeit ungewiss. Wenn er am kommenden Wochenende in Malaysia nicht fahren kann, dann benötigt LCR einen Ersatzfahrer. Ein möglicher Kandidat wäre Stefan Bradl. Der Deutsche kennt als Honda-Testfahrer die 2018er RC213V und auch das Team von Lucio Cecchinello gut. Von 2012 bis 2014 ging Bradl für LCR-Honda an den Start.
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