"Ich habe es auch zuletzt in Brünn über die Situation mit Rins gesagt", meint Marquez seine Auseinandersetzung mit dem Suzuki-Fahrer zuletzt. "Wir sind sehr junge Fahrer. Manchmal denkt man auf der Strecke bei der ganzen Anspannung nicht genug nach. Manchmal macht man dann Dinge, die nicht korrekt sind, weil uns die Erfahrung fehlt." Marquez ergänzte:
Er hat daraus gelernt und ist zurückgekommen.
In der laufenden Saison hat sich Fenati weder auf noch abseits der Strecke irgendwelche Verfehlungen geleistet. Das Rennfahren steht im Vordergrund. "Ich freue mich für ihn, weil er Talent hat", lobt Marquez. "Das zeigt er jetzt wieder in der Moto3. Und mit mehr Erfahrung wird er das in Zukunft auch in der Moto2 zeigen." Fenati arbeitet im Hintergrund daran, im nächsten Jahr wieder in die mittlere Klasse zurückzukehren.
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Auch Dovizioso verteidigt Fenati

Ganz ähnlich wie Marquez bewertet auch Andrea Dovizioso die Situation seines italienischen Landsmanns: "Ich freue mich, dass er zurück ist. Ich glaube auch, dass Romano schneller sein kann als er bisher gezeigt hat. In den Rennen hatte er manchmal mehr Mühe. Dafür gibt es sicher Gründe, die er kennt. Ich glaube, dass sein Potenzial größer ist und er die Chance hat, in fast jedem Rennen um den Sieg zu kämpfen."
"Danke", sagte Fenati in Spielberg, als er die Aussagen der beiden MotoGP-Starts gehört hat:
Jeder macht einmal Fehler. Im Leben ist es wichtig, dass man immer weitermacht und nicht aufgibt.
Nach dem Skandal im Vorjahr, als Fenati in Misano im Moto2-Rennen seinem Konkurrenten Stefano Manzi auf der Geraden in die Bremse gegriffen hat, war die Fortsetzung seiner Rennkarriere ungewiss. Er erhielt aber vom Snipers-Team für 2019 eine neue Chance in der kleinsten Klasse.
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