Die Altersgrenze in der Moto2 und Moto3, den Klassen direkt unterhalb der Top-Kategorie MotoGP, liegt derzeit bei nur 16 Jahren. Auch in anderen Serien, die unter dem Dach der FIM ausgetragen werden, wird das Mindestalter ab 2022 um ein Jahr erhöht, wie Reuters berichtet.
"Die Anhebung des Mindestalters für jede Kategorie des Motorradrennsports ist eine Entscheidung, um einen sichereren Weg für alle Fahrer zu gewährleisten, die ihre Karriere beginnen und fortsetzen", ließen Dorna und FIM in einer gemeinsamen Erklärung verlauten.
Zudem teilten sie mit, dass Airbags in allen FIM-Sprint-Rennsport-Meisterschaften obligatorisch werden und die Arbeit an der Entwicklung automatischer, nahezu sofortiger Warnsysteme begonnen hat, um Fahrer vor Unfällen zu warnen.
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Die Todesfälle von Dean Berta Viñales, Hugo Millan und Jason Dupasquier lösten also ein augenscheinlich notwendiges Umdenken in der Motorsportwelt aus. Viñales, der 15-jährige Cousin des MotoGP-Stars Maverick Viñales, verstarb letzten Monat, nachdem er gestürzt und von anderen Fahrern bei einem Rennen in Spanien getroffen wurde. Im Juni starb der 14-jährige Spanier Hugo Millan nach einer Kollision bei einem Junioren-Meisterschaftsrennen in Aragon.
Der Schweizer Moto3-Fahrer Jason Dupasquier, 19, erlag im Mai nach einem Sturz im Qualifying für den Großen Preis von Italien in Mugello seinen Verletzungen.
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