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MotoGP-Piloten äußern Sicherheitsbedenken über die Strecke in Mugello
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Publiziert 31/05/2019 um 13:44 GMT+2 Uhr
Seitdem die Motorrad-WM 1976 zum ersten Mal in Mugello gastierte, hat sich das Streckenlayout des 5,2 Kilometer langen Kurses kaum verändert. Doch die Bikes sind schneller geworden, am Ende der langen Start-Ziel-Geraden erreichen sie bis zu 360 km/h. Genau hier stürzte im Vorjahr Ducati-Testpilot Michele Pirro schwer. MotoGP-Piloten zeigen sich besorgt.
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In der Anfahrt auf die erste Kurve "San Donato" verlor der Italiener die Kontrolle und wurde per Highsider durch die Luft gewirbelt, das einem der Atem stockte. Auf diese kritische Stelle angesprochen zeigten sich die MotoGP-Piloten am Donnerstag in Mugello besorgt.
Marc Márquez (Honda) sagt:
Doch vor allem der kleine Hügel, der sich im hinteren Teil der 1141 Meter langen Geraden erhebt und die Fahrer leicht bergab in die erste Kurve schickt, stellt ein Problem dar: "Wir diskutierten darüber, den bergauf führenden Abschnitt etwas anders zu gestalten."
Márquez: Strecke muss flacher werden
"Wir haben den Anstieg und dann kommt der Abstieg an der Stelle, wo wir bremsen", erklärt Márquez weiter.
Damit ist er nicht allein.
Andrea Dovizioso (Ducati) stimmt zu: "Ich sehe das wie Marc. Zwar denke ich, dass die Strecke im Moment noch in Ordnung ist, aber wir sind wirklich am Limit. Es hängt auch mit den Regeln zusammen. Die Winglets haben einen großen Einfluss darauf, wie du fährst und wie das Bike reagiert. Das wirkt sich gerade an der Stelle aus."
Dovizioso und Rossi ebenfalls kritisch Je nachdem wie sich die Motorräder und die Geschwindigkeiten weiterentwickeln, sieht auch Dovizioso die Situation für die Zukunft kritisch. Yamaha-Pilot Valentino Rossi schlägt deshalb ein, die Lösung für das Problem womöglich bei den Bikes anstatt auf der Strecke zu suchen. Der Lokalmatador sagt:
Eventuell müsse man, wie schon Marquez erwähnt hat, eine Anpassung der Strecke vornehmen. Aber das sei nicht so einfach, weiß Rossi. "Entweder wir versuchen, etwas langsamer anzukommen, oder man arbeitet daran, den Bereich flacher zu machen, wenn das möglich ist."
Crutchlow über Mugello: "Das ist irre"
LCR-Honda-Pilot Cal Crutchlow geht davon, dass spätestens nach diesem Wochenende gehandelt werden muss. "In diesem Jahr ist es verrückt", urteilt der Brite. "Ich gehe davon aus, wir werden dort während des Wochenendes auf 360 km/h kommen. Vielleicht nicht im Rennen, weil dort niemand riskieren will, geradeaus zu fahren."
Crutchlow gesteht:
In diesem Jahr ist der wieder mit Wildcard am Start - hoffentlich ohne Sturz.
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