In einem Statement heißt es von Rossi: "Leider bin ich heute aufgewacht und habe mich nicht wohlgefühlt. Meine Knochen schmerzten und ich hatte leichtes Fieber. Also habe ich sofort beim Arzt angerufen, der mich zweimal getestet hat."

"Der schnelle PCR-Test war negativ, genau wie mein Test vom Dienstag. Aber der zweite Test, den ich heute um 16:00 Uhr am Nachmittag erhalten habe, war leider positiv. Ich bin sehr enttäuscht, dass ich das Rennen in Aragon auslassen muss."

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Er wolle "optimistisch" sein, glaube aber, "auch beim zweiten Aragon-Rennen" nicht antreten zu können.

"Ich bin traurig und wütend, weil ich mich an das Protokoll gehalten habe. Obwohl der Test am Dienstag negativ war, habe ich mich seit meiner Rückkehr von Le Mans selbst isoliert. Es ist wie es ist und ich kann die Situation nicht ändern. Ich werde mich an die medizinischen Ratschläge halten und mich hoffentlich bald besser fühlen."

Einen Ersatzfahrer für Rossi hat Yamaha nicht nominiert. Bereits am kommenden Wochenende (18. Oktober) findet das zweite MotoGP-Rennen in Aragon statt.

Yamaha Manager Lin Jarvis sagt zur aktuellen Situation: "Das sind sehr schlechte Nachrichten für Valentino und sehr schlechte Nachrichten für das MotoGP-Team von Yamaha und für alle MotoGP-Fans weltweit. In erster Linie hoffen wir, dass Valentino in den kommenden Tagen nicht allzu sehr wird leiden müssen und dass er sich so schnell wie möglich erholt."

"Zweiter Schlag für unseren MotoGP-Betrieb"

Jarvis erklärte weiter: "Nachdem unser Projektleiter Sumi und fünf Yamaha-Ingenieure beim Rennen in Le Mans fehlten, weil zuvor ein Mitglied positiv getestet wurde, aber zum Glück keinerlei Symptome zeigte, ist das jetzt der zweite Schlag für unseren MotoGP-Betrieb. Diese beiden Vorfälle machen uns bewusst, dass das Risiko immer vorhanden ist, egal wie vorsichtig man agiert. Das sehen wir an den momentan steigenden Infektionszahlen in Europa."

Man habe sich bei den italienischen Gesundheitsbehörden erkundigt und mitgeteilt bekommen, dass alle Teammitglieder, die bis Montag mit Valentino in Kontakt waren, von einem direkten Risiko ausgeschlossen sind. "Trotzdem werden wir von jetzt an noch aufmerksamer sein, um die Wahrscheinlichkeit künftiger Probleme zu minimieren", so Jarvis.

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