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Disqualifikation wegen zu großem Anzug - Kasper Moen Flatla erhebt schwere Vorwürfe gegen FIS
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Publiziert 07/12/2022 um 16:51 GMT+1 Uhr
Kasper Moen Flatla aus Norwegen ist vor dem Skispringen der Kombinierer beim Weltcup in Lillehammer wegen eines zu großen Anzugs disqualifiziert worden. Anschließend erhob der 23-Jährige schwere Vorwürfe gegen den Weltverband FIS und die Wettkampfrichter. "Was in meinen Augen falsch ist, ist, dass die Regeln nicht für alle Athleten auf die gleiche Weise durchgesetzt werden", monierte Flatla.
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"Sie wollen offenbar mehr unterschiedliche Nationen an der Spitze haben", tobte der norwegische Kombinierer beim Sender "NRK" und behauptete: "Wenn man neu ist, aus Norwegen kommt und gut springt, muss man in gewisser Weise mehr liefern."
Obwohl Moen Flatla den Anzug vorher gemeinsam mit seinem Trainer kontrolliert und für ordnungsgemäß befunden habe, wurde er vom Wettkampfrichter disqualifiziert, weil sein Anzug zwei Zentimeter zu lang war.
"Man beginnt sich zu fragen, was mit dem System hier falsch ist", zweifelte der Norweger die Grundstrukturen im Skispringen an.
Der internationale Ski-Verband wies die Vorwürfe von Moen Flatla deutlich zurück.
Weltverband wehrt sich: "Anzug entsprach nicht Regeln"
"Der Anzug entsprach nicht den Regeln. Über solche Dinge wird leider viel zu viel diskutiert. Mittlerweile haben wir aber eine ganze Reihe an Vorschriften und die befolgen wir", stellte FIS-Rennleiter Lasse Ottesen klar. Außerdem sei Moen Flatla laut Ottesen während der Vorkontrolle über den Regelverstoß informiert worden, habe aber nichts an seiner Bekleidung geändert.
Moen Flatlas Teamkollege Jörgen Graabak äußerte sich ebenfalls zu dem Vorfall. "Ich hoffe, dass es ein Ausrüstungsfehler ist und dass dahinter keine Verschwörungen stecken. Leider ist es nicht das erste Mal, dass Kasper disqualifiziert wird", sagte der 31-jährige Nordische Kombinierer.
Am Sonntag mischte Moen Flatla dann immerhin im Langlauf und im Springen mit - und wurde 26.
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